Vakuum-Lösung verbessert die
Ergonomie bei der Handhabung von Eiern

Vakuum-Lösung verbessert die Ergonomie bei der Handhabung von Eiern
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Die Produktionsmitarbeiter bei Lüchinger + Schmid AG sind sehr zufrieden mit dem Kistengreifer von Schmalz.
22.11.2018 | Die Lüchinger + Schmid AG ist ein Schweizer Handels- und Produktionsunternehmen für Eier, Eiprodukte, gekühlte Frischprodukte und Tiefkühlprodukte. Am Standort in Flawil werden bis zu 80 Millionen Eier im Jahr von verschiedenen Höfen aus der Region abgeholt, geprüft, sortiert, verpackt, palettiert und ausgeliefert. Bislang stapelten die Mitarbeiter ca. 2.500 Gebinde am Tag von Hand auf Paletten. Seit einiger Zeit unterstützt sie Vakuumtechnik von Schmalz.

Seit mehr als 100 Jahren bewegt, verarbeitet und handelt das Unternehmen das sensible Gut, heute ist Lüchinger + Schmid AG Marktführer in der Schweiz. Das Unternehmen ist Teil der Micarna-Gruppe, die wiederum zur M-Industrie gehört. Im beschaulichen Flawil im ostschweizerischen Kanton St. Gallen werden im Jahr bis zu 80 Millionen Eier verarbeitet. Rund 140 Mitarbeiter beschäftigt die Lüchinger + Schmid AG insgesamt. Die zwölf Mitarbeiter der Abteilung Sortierung in Flawil verpacken täglich rund 300.000 Freiland- und Bioeier, die noch am selben Tag in die umliegenden Filialen der Händler geliefert werden.
 
Die Handhabung und Verarbeitung von Eiern ist entlang der gesamten Lieferkette eine Herausforderung: von der Abholung, über die Verarbeitung bis hin zur Auslieferung. Aufgrund der Frische des Produkts muss sehr schnell gearbeitet werden – Stillstand ist absolut tabu.  Nach der Anlieferung prüft eine Maschine die Ware auf Schäden und Verunreinigungen und ordnet die Eier nach Größe in unterschiedliche Verpackungen. Anschließend sortieren die Mitarbeiter die Verpackungen in Gebinde und geben sie zur Palettierung weiter.
 
Verbesserungspotenzial sah das Unternehmen vor allem beim letzten Handhabungsschritt in Flawil, wenn die verschiedenen Gebinde vom Verpackungsband auf Paletten sortiert werden. Die Mitarbeiter mussten die 15 bis 25 kg schweren Kisten oder Kartons von Hand heben und sauber auf der Palette ablegen – bis zu einer Höhe von 1,80 m. Mit zunehmender Anzahl der Gebinde wurde diese Arbeit auch für die Mitarbeiter körperlich belastender, eine ergonomischere Gestaltung des Arbeitsbereichs war deshalb unumgänglich. „Die gesamte Micarna-Gruppe legt Wert auf ergonomisch eingerichtete Arbeitsplätze, schließlich sind zufriedene und gesunde Mitarbeiter ein wichtiger Erfolgsbaustein“, sagt Patrick Nyffenegger, technischer Projektleiter bei Micarna SA.
 
Ein Besuch der EMPACK in Zürich, einer der wichtigsten Schweizer Messen für neue Produkte, Innovationen und Trends in der Verpackungsindustrie, brachte den Anstoß zur Lösung. René Schürch, Leiter Packstelle am Standort Kloten und Dominik Gmür, Leiter Betrieb am Standort Flawil, wurden auf die Schmalz GmbH und deren Produkte zur Handhabung von Gebinden aufmerksam. Die Demonstrationen auf der Messe zeigten das Potenzial der Vakuumtechnik, der erste Kontakt war hergestellt. Gemeinsam mit Patrick Nyffenegger von Micarna SA, beschlossen sie, Schmalz bei der Suche nach einer Lösung für mehr Ergonomie hinzuzuziehen.

Individuell angepasste Lösung

Individuell angepasste Lösung
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In der Produktionshalle der Lüchinger + Schmid AG können Kleinladungsträger mithilfe des JumboFlex 25 flexibel und mühelos transportiert werden.
Christian Fluri, technischer Berater bei Schmalz, nahm sich der Herausforderung an und lieferte einen Lösungsvorschlag, abgestimmt auf die örtlichen Gegebenheiten. Schmalz punktete mit einem individuell auf Lüchinger + Schmid AG zugeschnittenen Angebot: Christian Fluri nahm bei einem Besuch in Flawil die Gegebenheiten unter die Lupe und präsentierte in der Folge eine flexible und auf den Prozess angepasste Lösung: So sah er in diesem Fall von einer Deckenmontage ab und empfahl stattdessen eine Portalkrananlage für den Arbeitsplatz. Die Träger nehmen dabei nur sehr wenig Grundfläche ein. An der daran befestigten Aluminium-Krananlage verrichtet nun der Vakuumheber JumboFlex 25 seine Dienste. Ausgestattet ist der Schlauchheber zum einen mit einem kundenspezifisch entwickelten Greifer, um die Migros-eigenen Kisten handzuhaben. Ein integrierter Schnellwechseladapter ermöglicht einen schnellen Austausch der Greifer: So können die Mitarbeiter mit demselben Schlauchheber auch mit Eiern gefüllte Kartons transportieren. „Die Umrüstung geht schnell von der Hand“, beschreibt Dominik Gmür. Als positiv wertet er auch die Funkfernsteuerung, mit der die Mitarbeiter das Gerät schnell aus- und einschalten können – und so ganz nebenbei wertvolle Energie einsparen.
 
Großen Wert legt Micarna SA auch auf einen kompetenten After-Sales-Service seiner Lieferanten. Eine weitere Anlage von Schmalz am Standort Kloten läuft seit mittlerweile fast zwei Jahren reibungslos. „Für uns ist es dennoch wichtig, dass wir einen zuverlässigen Ansprechpartner haben und Ersatzteile schnell verfügbar sind. Diesbezüglich ist die Zusammenarbeit mit Schmalz angenehm und unkompliziert“, wertet Nyffenegger. Er beschreibt Service und After Sales als Visitenkarte des Lieferanten, die bei ihm einen bleibenden Eindruck hinterließ.
 
Die Anlage wurde von den Mitarbeitern sehr schnell akzeptiert, auch weil sie sehr einfach zu bedienen ist und die Einarbeitung in kurzer Zeit erledigt war. „Das Ziel, die Ergonomie im Ablauf des Palettierens der Eier zu verbessern, konnte definitiv erreicht werden. Wir haben mit dem Schlauchheber bisher ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Besonders bei Höhen über 1,60 m ist die Anlage eine enorme Entlastung für unsere Mitarbeiter, die nun die Gebinde nicht mehr mit viel Schwung stapeln müssen. Sie können die Kisten jetzt kontrolliert und geführt auf die Paletten heben. Unsere Mitarbeiter sind sehr zufrieden, weil sie körperlich deutlich weniger beansprucht werden und die Prozesse ruhiger und geordneter vonstattengehen, sagt Dominik Gmür. 
 
Viel Lob gibt es auch für die Zusammenarbeit über die gesamte Projektdauer. Es wurden alle Wünsche berücksichtigt und schnelle, unkomplizierte Lösungen gefunden. „Auch der gesamte Informationsfluss von Angeboten, Lieferfristen und der Abwicklung lief einwandfrei“, lobt Gmür die Zusammenarbeit mit dem Vakuum-Spezialisten.

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