Überblick über USV Batterien

Überblick über USV Batterien
Grossansicht Bild
08.03.2012 | Tatsache ist, dass die Batterie den sensibelsten Teil einer USV darstellt. Batterieausfälle führen deshalb auch besonders häufig zu Verlusten bei den Verbrauchern. Die Kenntnis über die richtige Wartung und Behandlung der USV Batterie kann also nicht nur deren Lebensdauer erhöhen, sondern auch zur Vermeidung teurer Stillstandszeiten beitragen.

Der gebräuchlichste Batterietyp zur Verwendung in USVs ist die ventilregulierte Bleibatterie (VRLA), auch bekannt als wartungsfreie oder gekapselte Batterie. VRLA Batterien sind üblicherweise in einem Polypropylengehäuse abgedichtet.

Der Vorteil ist, dass keine Flüssigkeit überschwappen, auslaufen oder tropfen kann. Da bei diesen Batterien kein Wasser aufgefüllt werden kann, ist die Rückführung des verdampften Wassers wichtig für ihre Lebensdauer und Funktionsfähigkeit. Wenn die Verdampfungsrate, z. B. durch zu starke Erwärmung beim Ladevorgang, zu groß wird, oder aus anderen Gründen ein Wasserverlust auftritt, wird die Lebensdauer der Batterie reduziert.

Häufig gestellte Fragen:

1. Wann ist das Ende der Nutzungsdauer?

Nach der IEEE ist das Ende der Nutzungsdauer erreicht, wenn eine Batterie nicht mehr in der Lage ist, 80% ihrer Nennkapazität in Amperestunden zu liefern. Wenn Ihre Batterie nur noch 80% der Kapazität erreichen kann, beschleunigt sich der Alterungsprozess und sie sollte ersetzt werden.


2. Gibt es einen Unterschied zwischen den Batterien für kleinere USVs, von 250VA bis 3kVA und denjenigen für die Verwendung in größeren USVs?

Die grundlegende Batterietechnologie bleibt ungeachtet der USV Größe gleich, jedoch ergeben sich anlagebedingte Unterschiede zwischen kleinen und großen Systemen. Kleinere USVs verwenden typischerweise nur eine Bleibatterie zur Versorgung der Last, deshalb muss auch nur eine Batterie gewartet werden. Wenn die Systeme größer werden, wird die Batterieanlage komplizierter. Größere Systeme können mehrere Batteriestränge erforderlich machen, wodurch die Wartung und der Erhalt komplexer werden. Die einzelnen Batterien eines Strangs müssen überwacht werden, womit verhindert wird, dass eine einzige defekte Batterie einen ganzen Strang in die Knie zwingt und damit den Verbraucher gefährdet. Außerdem findet man insbesondere in sehr großen Anlagen oftmals nicht-wartungsfreie Batterien.
 

3. Meine USV stand über ein Jahr lang im Lager. Sind die Batterien noch gut?

Wenn Batterien ohne Zwischenaufladung ungebraucht lagern, verringert sich ihre Lebensdauer. Wegen der Selbstentladung von Bleibatterien ist es unbedingt erforderlich, diese alle sechs bis zehn Monate aufzuladen. Sonst wird ein dauerhafter Kapazitätsverlust nach 18 bis 30 Monaten auftreten. Die Lagerungsdauer ohne Aufladung kann erhöht werden, wenn die Batterien bei Temperaturen von 10 Grad Celsius oder darunter gelagert werden.

Nach der IEEE ist das Ende der Nutzungsdauer erreicht, wenn eine Batterie nicht mehr in der Lage ist, 80% ihrer Nennkapazität in Amperestunden zu liefern. Wenn Ihre Batterie nur noch 80% der Kapazität erreichen kann, beschleunigt sich der Alterungsprozess und sie sollte ersetzt werden.

Bewertung Ø:
   
Meine Bewertung:

Fragen und Kommentare (0)