TOP Präzisions-
Fräsmaschinen für die moderne Ausbildung

TOP Präzisions-Fräsmaschinen für die moderne Ausbildung
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2013 wurden die alten Fräsmaschinen gegen acht PICOMAX 56 TOP von FEHLMANN ausgetauscht.
13.03.2017 | Vor drei Jahren startete das Projekt 2020, mit dem Ziel nach modernsten Standard auszubilden. Für dieses Vorhaben wurden bei BASF, dem weltweit führenden Chemieunternehmen mehrere Millionen Euros investiert. Im Bereich der metallverarbeitenden Berufe hat man so die Fräszentren, gegen acht PICOMAX 56 TOP von FEHLMANN ausgetauscht. Ein Invest, mit dem man vor allem die Wertschätzung bei den Auszubildenden steigern wollte.

Es sind 36.000 Mitarbeiter, davon 2.800 Auszubildende aus 40 verschiedenen Ausbildungsberufen am Standort Ludwigshafen. In diesem Jahr wurden 942 Auszubildende eingestellt. Bei BASF, dem weltweit führenden Chemieunternehmen muss man wohl in anderen Dimensionen denken. Das gilt auch bei den Investitionen, denn für die Ausbildung im Metallbereich wurden in einem Zug acht ältere Fräsmaschinen gegen acht PICOMAX 56 TOP von FEHLMANN ausgetauscht. Im Metallbereich werden u.a. Industriemechaniker und Mechatroniker ausgebildet. Sieben der neuen Maschinen sind dabei für den Durchlauf der Auszubildenden gedacht, eine ausschließlich für die CNC-Ausbildung. Das heißt, ca. 150 Auszubildende, pro Jahr durchlaufen diese Abteilung. Pro Gruppe sind das 14 Auszubildende. Sieben Auszubildende beschäftigen sich mit dem Drehen und sieben mit dem Fräsen. Dabei ergab sich allerdings für die Ausbilder bis letztes Jahr ein Problem, denn von den sieben älteren Fräsmaschinen waren nur noch zwei intakt. Dazu Matthias Hemmer, Ausbildung Metalltechnik bei BASF: „Diese Maschinen waren erst acht Jahre alt. Leider war es aber so, dass wir ständig Probleme mit der Elektronik, mit der Lagerung etc. hatten.


Das war nicht nur ärgerlich sondern wir sahen dadurch auch unsere Ziele in der Ausbildung gefährdet. Zum Zeitpunkt des Austausches waren diese Maschinen dann aber auch wirklich total am Ende. Ein derartiges Desaster wollten wir für die Zukunft vermeiden. Deshalb hatte bei diesem Invest die zu erwartende Lebensdauer der Maschinen für uns einen hohen Stellenwert.“ Nun waren für die Verantwortlichen die drei Anbieter, die in der engeren Wahl waren, sehr unterschiedlich. Jeder hatte demnach seine Stärken und dennoch waren sie nicht miteinander vergleichbar. Angeboten wurden Horizontalspindel oder Vertikalmaschine, Kugelumlaufspindel kontra Trapezgewinde, bewährte und fortschrittliche Konzepte. Für Mladen Stupar, Ausbildung Metalltechnik bei BASF, trennte sich so schnell die Spreu vom Weizen: „Zunächst wollten wir Maschinen, die von Hand bedienbar sind, um den Auszubildenden, auch ein Gefühl für die Bearbeitung zu geben. Deshalb kam für uns keine reine CNC-Maschine in Betracht. Generell lässt sich aber festhalten, dass das Angebot, in der von uns gewünschten Komplexität auf dem Markt schon sehr dünn ist. Deshalb war FEHLMANN für uns mit den drei Handrädern, der einfachen Bedienung und in dieser Kompaktheit erste Wahl. Außerdem fertigen wir in unseren Fachwerkstätten mit einigen Maschinen von FEHLMANN, da ist das dann für die Auszubildenden später kein großer Umdenkprozess mehr.“


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Ziel war es, durch hochmoderne Maschinen die Motivation und Wertschätzung zu steigern.
Mit moderner Technik motivieren
Nun werden bei BASF in den so genannten Fachwerkstätten Miniplant-Anlagen gebaut. Miniplant-Anlagen, steht für die Entwicklung von Produktionsanlagen, die zunächst als Laboranlage und in einem zweiten Schritt in Containergröße gefertigt werden bevor die Großanlage in Auftrag gegeben wird. Dabei geht es vor allem um Maßgenauigkeiten und teilweise sehr komplexe Formen. Ein zweiter Bereich der Fachwerkstätten ist die Wartung. Das heißt, einzelne Anlagen werden alle zwei bis drei Jahre stillgelegt und komplett revidiert. Dafür müssen beispielsweise auch Getriebe bzw. Getriebeteile, Wellen oder auch Dichtungsflächen erneuert werden. Für notwendige Zerspanaufgaben setzt man in diesen Fachwerkstätten unter anderem auch Maschinen von FEHLMANN ein. Das war mit ein Grund, weshalb man auch in der Ausbildung auf FEHLMANN zu setzt. Zumal man einerseits mit den TOP-Funktionen, den manuellen Betrieb über Bohrhebel und Handräder vereint. Komplexe Teile lassen sich außerdem mit der Heidenhain TNC 620 und den grafisch unterstützten Zyklen einfach und wirtschaftlich bearbeiten. Anderseits wird auf den Maschinen auch Produktivarbeit für die unterschiedlichsten Abteilungen durchgeführt. Dazu Andreas Schelwach, ebenfalls Ausbildung Metalltechnik bei BASF: „Unser Ziel ist es schon immer, auf hochmodernen Maschinen auszubilden, damit sich die jungen Leute später schneller zurecht finden.
Bei FEHLMANN kam aber im Gegensatz zu den anderen Anbietern hinzu, dass die Maschine ein geschlossenes System ist, Späne und Kühlmittel landen also nicht auf dem Holzboden. Unabhängig davon, wollten wir motivieren. Das geht nach unseren Erfahrungen mit moderner Technik sehr gut.“

Für die Verantwortlichen bei BASF war allerdings auch der Service bzw. die Ersatzteillieferung inklusive eventueller Wartezeiten beim Zoll ein Thema. Mit der Zusage, der Lieferung innerhalb von 24 Stunden an die Werkbank war das Kapitel aber schnell abgeschlossen.
Seit 2013 sind die acht PICOMAX 56 TOP nun im Einsatz. Die Maschine, in die ausschließlich für die CNC-Ausbildung (Heidenhain TNC620-Steuerung) investiert wurde, verfügt zusätzlich noch über einen Werkzeugwechsler. Mittlerweile wurde auf den Maschinen sieben Gruppen ausgebildet. Wie es scheint sehr erfolgreich, den Mladen Stupar stellt fest: „Diese Maschinen sind moderne dreiachsige Vertikalcenter mit einer manuellen Bedienung. Die Auszubildenden nehmen das sehr gut an, wie es scheint motivieren die Maschinen tatsächlich. Um es salopp auszudrücken, es ist die I-Pad-Generation, die wirklich absolut schmerzfrei an solche Maschinen herangeht.“


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Ein großer Vorteil von FEHLMANN gegenüber anderen Anbietern war das geschlossene System, Späne und Kühlmittel landen so nicht auf dem Holzboden.

Nebenbei bemerkt
Kerstin Staub, zuständig für die Rekrutierung von Auszubildenden bei BASF: „Es ist wichtig, dass die Auszubildenden eine gewisse Wertschätzung bekommen, denn man darf das Anspruchsdenken der jungen Leute nicht unterschätzen. Da geht es durchaus darum, für was tue ich das und man will Resultate sehen.“
 
Interessantes am Rande
Zum Jahresende 2013 beschäftigte BASF 2.800 Auszubildende und hat 96,6 Prozent übernommen, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben. 2014 wurden bislang 942 Auszubildende eingestellt.
 


Kontakte:


BASF SE
Frau Kerstin Staub
67056 Ludwigshafen / Germany
Tel. +49 621 60 72654
www.basf.com/ausbildung
 
Fehlmann AG
Maschinenfabrik
Birren 1
5703 Seon / Switzerland
Tel. +41 62 769 11 11
mail@fehlmann.com
www.fehlmann.com


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