Simulation der Warenströme als Entscheidungshilfe

16.03.2012 | Simulationsmodelle können eine wertvolle Entscheidungshilfe sein. Trotzdem ist Vorsicht geboten weil gerade Simulationen im Strassenverkehr die Realität ungenügend abbilden und so falsche Resultate liefern.

„Simulation“ wird definiert als Nachbildung eines dynamischen Prozesses in einem System mit Hilfe eines experimentierfähigen Modells um zu Erkenntnissen zu gelangen, die auf die Wirklichkeit übertragbar sind. Im weiteren Sinne das Vorbereiten, Durchführen und Auswerten gezielter Experimente mit einem Simulationsmodell.
 
Dabei ist eine Reihe von Arbeitsschritten notwendig wie u.a. die Aufbereitung aktueller Daten, Modellierung der heutigen und zukünftigen Situation und letztlich die Umsetzung in die real Welt.

Die Nutzung von Ergebnissen aus Simulationsmodellen setzt u.a. Kenntnisse der beschreibenden Statistik voraus, um Ursache und Wirkung erkennen und voneinander trennen zu können. (Angewandte Simulationstechnik für Produktion und Logistik Ulrich Schmidt; Hrsg. A. Kuhn).
 
Die Komplexität von Logistiknetzwerken unter Berücksichtigung internationaler Rahmenbedingungen, Beschaffungsmärkte, Produktionsstandorte, Kundenanforderungen und Dienstleistungen nimmt laufend zu. Wer nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ arbeitet mag zwar viele Erfahrungen sammeln aber kann u.U. auch viel Geld verlieren. Demgegenüber steht die Simulation als Alternative.
 
Eine Alternative, welche auch kritisch zu überprüfen ist bevor man die falschen Schlüsse und Entscheidungen draus zieht. Dies bedingt entsprechende, operative Erfahrung.
 
Wir haben nicht nur diese Erfahrung sondern setzten mit dem Supply Chain Guru von Llamasoft eine der modernsten Supply Chain Simulations Tools ein.

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