Schleifmaschine 4.0

Schleifmaschine 4.0
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Schleifmaschine Giustina RVD 23.
21.10.2016 | IO-Link-Lösung von Balluff gestaltet Formatwechsel schnell und einfach.

Nicht nur bei weit verzweigten, auch bei kompakten Maschinen stellt die digitale I/O-Schnittstelle ihre Vorzüge unter Beweis. In den neuen Schleifmaschinen von Fives Giustina steht IO-Link für mehr Flexibilität, Effizienz und einfachere Handhabung. Mit IO-Link und zentral hinterlegten Parameter-Rezepten sind Format- und Produktwechsel einfach und in kürzester Zeit realisierbar. Transparente Parametrier- und Diagnosekonzepte bieten dem Anwender erheblichen Zusatznutzen. Gemeinsam mit Balluff hat der italienische Hersteller seine Maschinen Industrie 4.0 – tauglich gemacht.


Die Giustina RVD 23 nimmt die zu bearbeitenden Werkstücke regelrecht in die Zange: Die Maschine schleift Bauteile mit Planflächen wie beispielsweise Pleuel, Scheiben, Zahnräder sowie andere Maschinen- und Werkzeugbaukomponenten. Die vertikale Doppelanschleifmaschine ist variabel einsetzbar, das flexible Umrüstkonzept unterstützt eine hohe Teilevielfalt. Sowohl Werkstücke mit planparallelen Flächen als auch solche mit nur einer Planfläche können im Eistich- oder Durchlaufverfahren auf der Maschine geschliffen werden. Das Bauteil wird während des Schleifvorganges in Rotation versetzt, was die Parallelität und Qualität der Oberflächen verbessert. Mit einem einfachen Tausch der Werkstückaufnahmen lassen sich verschiedene Werkstücktypen mit Materialdicken von 0,5 bis 100 mm und Durchmessern bis 200 mm bearbeiten.


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Pneumatische Wartungseinheiten mit IO- Link Drucksensoren und Feldbusmodul.

Hersteller der Schleifmaschine ist die zur Fives Gruppe zählende Fives Giustina S.r.l. mit Sitz in Turin. Das Unternehmen bietet die gesamte Bandbreite an Schleifmaschinen inklusive Schleifzubehör und Service. Kunden finden sich in nahezu allen Industriezweigen, insbesondere in der Fahrzeug- und Flugzeugbauindustrie. Die Giustina RVD 23 zeichnet sich durch hohe Effizienz und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. „Für innovative Technologien, die die Leistungsfähigkeit steigern und gleichzeitig Kosten senken, haben wir stets ein offenes Ohr“, sagt Damiano Bosa, Projektingenieur bei Fives Giustina.


Bereits seit vielen Jahren pflegt Balluff als Sensorik-, RFID-Lieferant und Automatisierungsexperte eine enge Partnerschaft mit Fives Giustina. IO-Link, die nach IEC 61131-9 international zertifizierte Punkt-zu-Punkt Verbindung unterhalb der Busebene, ist bei Fives Giustina ein bekannter Standard. Schon 2014 hatte das Unternehmen Maschinen mit dem digitalen Kommunikationsstandard ausgerüstet und an einen namhaften Automobilhersteller geliefert – und seither rundum positive Rückmeldungen erhalten.


Tatsächlich eröffnet IO-Link, vergleichbar mit dem USB-Standard im Rechnerumfeld, völlig neue Perspektiven: Der digitale I/O-Standard verknüpft Sensoren und Aktoren ganz einfach per Dreidrahtkabel und Steckverbinder mit der Anlagensteuerung. Umständliches Verdrahten ist passé, das spart Zeit, Material und Geld. Gleichzeitig eröffnet der unkomplizierte Kommunikationsstandard den direkten Blick auf den Ort des Geschehens. Wem spätestens jetzt Industrie 4.0 in den Sinn kommt, liegt völlig richtig: nicht ohne Grund bezeichnet man IO-Link in der Branche als Enabler-Technologie.


Dass sich Fives Giustina bei ihrer aktuellen Schleifmaschinen-Serie für IO-Link in Kooperation mit Balluff entschied, hat mehrere Gründe. Auf der Maschine, so lautete eine der Kernanforderungen, sollte ein breites Teilespektrum bearbeitbar sein. Mit einem flexiblen Umrüstkonzept hatte das Unternehmen bereits die Voraussetzungen für einen schnellen Produktwechsel geschaffen. Parallel dazu war ein ebenso einfaches wie flexibel anwendbares Parametrierkonzept gefragt. „Von Balluff- Verkaufsingenieur Mauro Guglielmino kam der erste Hinweis auf die intelligente Schnittstelle. Obwohl es sich um einen unternehmensübergreifenden Standard handelt, identifizieren wir IO-Link inzwischen mit Balluff“, betont Damiano Bosa.


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Profinet Feldbusmodul mit IO-Link Schnittstellen zur Sensoranschaltung.

Die eingesetzten Drucksensoren sowie die neue LED-Signalleuchte Smart Light von Balluff gaben den Ausschlag für IO-Link. Mit einfachen Dreidrahtkabeln und M12-Steckern werden diese über einen Balluff BNI Profibus-Master mit der Steuerungsebene verbunden. Geschirmte Leitungen, Anschaltboxen und Zusatzkarten entfallen. Selbst einfache induktive Sensoren werden über spezielle Balluff-Sensorhubs eingesammelt und so in die IO-Link Architektur eingebunden. Stecken statt Verkabeln überzeugt allein schon deshalb, weil die Wahrscheinlichkeit von Installationsfehlern gegen Null geht. Von der Materialeinsparung und Übersichtlichkeit ganz zu schweigen. Da IO-Link mit wenigen Standardkomponenten auskommt, rechnet sich dessen Einsatz häufig schon bei alleiniger Betrachtung der Hardware-Komponenten.


Die umfangreiche Funktionalität der neuen LED-Signalleuchte Smart Light von Balluff wäre ohne IO-Link nicht denkbar: Im Gegensatz zu Signallampen herkömmlichen Typs sind die Farben und Zonen nicht fest zugewiesen, sondern frei ansteuer- und zentral programmierbar. 20 übereinander gereihte farbige Leuchtdioden (LEDs) strahlen oder blinken je nach Wunsch und Aufgabe in mehreren wählbaren Farben. Verschiedene Betriebszustände der Anlage, Verläufe oder physikalische Größen wie Temperaturzustände lassen sich bedarfsentsprechend auf einfache Weise visualisieren.


„Es war ein erklärtes Ziel, dass die Bediener unserer Schleifmaschinen die relevanten Module flexibel an wechselnde Aufgaben anpassen können. Das gelingt dank IO-Link und mithilfe hinterlegter Parameter-Rezepte schnell und unkompliziert. Stillstandszeiten lassen sich so auf ein Minimum reduzieren“, ergänzt Damiano Bosa. Darüber hinaus gestaltet IO-Link die Verkabelung der Maschine klar und übersichtlich und beansprucht deutlich weniger Platz im Schaltschrank. Der Stromlauf- und Klemmenplan ist rasch erstellt und für Maschinenbetreiber sowie Service-Techniker unmittelbar nachvollziehbar.


„Mit dem Einsatz von IO-Link sind unsere Maschinen schneller am Markt, unsere Kunden erhalten flexibel einsetzbare Maschinen mit überzeugenden Leistungs- und Bedienvorteilen“, fasst Damiano Bosa zusammen. Argumente, die auf einem hart umkämpften Markt Gehör finden dürften.


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