Platz sparen – Zuverlässigkeit erhöhen

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Celeroton-Motor CM-2-500 mit Umrichter CC-75-5000
22.09.2016 | Für die Regelung der Drehzahl von Werkzeugspindeln und im Speziellen für das Anfahren einer bestimmten Parkposition muss die Winkelposition des Rotormagnetfelds bekannt sein. Wo normalerweise Hallsensoren oder Encoder eingesetzt werden, kann mittels innovativer Sensorlos- technologie auf Sensoren im Motor verzichtet werden.

Der Schweizer Spindelhersteller Meyrat SA aus Biel setzt für das sensorlose  Anfahren  einer Parkposition mit seinen Spindeln auf die Technologie von Celeroton und kann dabei auf Hallsensoren und Encoder in den Spindeln verzichten. In einer Anwendung wird die Spindel dazu verwendet, ein Werkstück für die anschliessende Bearbeitung zu positionieren und im Nachgang wieder zu beschleunigen. Das Anfahren einer definierten Parkposition ist auch für den automatischen Werkzeugwechsel hilfreich. Die Umrichter von Celeroton werden dabei durch die übergeordnete SPS der Anlage angesteuert, wobei der Winkel der gewünschten Parkposition auch darüber vorgegeben wird und vom Bediener der Maschine während dem Betrieb variabel vorgegeben werden kann.

Deutlich weniger Anschlusskabel und Steckkontakte

Die Vorteile dabei sind, dass speziell bei Kompaktmotoren die Anzahl Anschlusskabel und Steckkontakte  reduziert  werden  kann,  was etwa bei Werkzeugspindeln kleiner Leistung in der Mikromaterialbearbeitung, Uhrenindustrie oder  in  der  Medizinaltechnik  grosse  Vorteile bringt.  Zudem  verbessern  sich  die  mechanische Stabilität und Rotordynamik – und damit die Maximaldrehzahl, da für den Winkelpositionssensor keine zusätzlichen Scheiben oder Magnete auf der Welle benötigt werden. Da mit dem Sensor eine ausfallanfällige Komponente weniger vorhanden ist, steigt auch die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems.

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