OPS - Die integrierten Rechner für Digital Signage

OPS  -  Die integrierten Rechner für Digital Signage
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Das steckbare CPU-Modul ermöglicht eine flexible Auswechslung und einen Up-Grade von CPU- oder Grafik-Leistung.
29.04.2014 | Die Idee von Intel®, welche die “Open Pluggable Specification“ oder kurz OPS vorstellte, war die einfache Austauschbarkeit des Rechners bei Digital Signage Displays oder Multimedia Displays. Einfache Handhabung bei Ausfällen oder bei Up-Grades der Media Player war das Ziel. Doch nicht alle Hersteller von Displays und Grossbildschirmen folgten diesen Spezifikationen.

Die meisten Media Players oder Grossbildschirme hängen irgendwo auffällig an der Decke oder an der Wand, wo sie möglichst viele Zuschauer in den Bann ziehen, um ihnen die Messages, Informationen, Filmausschnitte, Werbung möglichst Nahe zu bringen. Alle diese Player werden mit einem Rechner oder PC mit Daten gefüttert, die meistens zentral übers Netz von einem Server mit Daten versorgt werden. Um die grossen Bildschirme mit einer guten Auflösung und mit schnellen Applikationen, wie Multi-Media zu versorgen, wird meistens ein robuster Industrie-PC mit hoher Leistung eingesetzt. In der Regel werden hier vom Display abgesetzte Mini-PCs oder Box-PCs mit grosser Leistung eingesetzt. Doch hohe Leistungen bei einem Industrie-PC sind meistens mit einer hohen Wärmeentwicklung verbunden, was die Lebensdauer der Komponenten der Rechner drastisch herabsetzt.
D.h. bei einem Ausfall muss der PC schnell und einfach ausgetauscht werden können. Um solche Störungen bei Ausfällen schnell und effizient beheben zu können, hat man nach einer Lösung gesucht, wo der PC gleich im Display integriert ist. Eine OPS-Lösung kommt hier diesen Umständen entgegen.

OPS Standard

OPS Standard
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Prinzip-Schema eines OPS-Moduls.

Der OPS-Slot hat ein genau definierten mechanischen und elektrischen Standard, welcher die Daten- und Steuersignale über den 80 Pin Stecker JAE TX25 /TX24 bringt. Er automatisiert die Verbindung zum Monitor und kein zusätzlicher Platzbedarf ist notwendig.
Viele professionelle Digital Signage (DS) Anwendungen befinden sich in öffentlichen Räumen wie Flughäfen, Bahnhöfen, Kaufhäusern, Hotels, Eingangshallen o.ä. Um die kommerziellen Interessen des Anwenders zu erfüllen, muss das Digital Signage System beste Bildqualität und hohe Zuverlässigkeit bieten. Um solche standardisierten OPS-PCs einzusetzen, ist es notwendig, dass der Player oder der Grossbildschirm auch dafür vorgesehen ist und ein dem Standard angepasster OPS-Slot aufweist um den OPS-PC aufzunehmen. Der DS-PC bietet ausreichend Rechenleistung für Full HD Wiedergabe.
OPS-Module sind zuverlässige, leistungsstarke, sehr leise und modulare PC-Systeme für Digital Signage Anwendungen die 24 Std. und 7 Tage laufen sollen.
über den OPS Ausgang werden Auflösungen bis 1920x1080 Punkte und über den DisplayPort bis 2560x1600 Punkte ermöglicht.
Dank hochwertigen Display-Elementen und der bewährten technischen Kompetenz von NEC, Philips, Mitsubishi, AOU, etc. bringen diese Produkte die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit mit, die Kunden von einem Public Display erwarten. Aufgrund der geringen Bautiefe und des geringen Gewichts sind sie leicht zu handhaben und einzubauen und können über den schmalen Option Slot um leistungsstarke Einschubcomputer und andere passende Geräte erweitert werden. Ideal für eine große Bandbereite an Anwendungen, wie Signage-Lösungen für den Einzelhandel (auch Dauerbetrieb), Transportwesen, Konferenzräume, Eingangsbereiche bzw. Rezeptionen sowie zum Einbau in Stelen und Möbel. Die Intel® Open Pluggable Specification (OPS) machen den Digital Signage Markt kompatibler, vereinfachen die Installation sowie Anwendung, Wartung, Upgrade und reduzieren die Kosten.

OPS-Module in verschiedenen Leistungsklassen

OPS-Module in verschiedenen Leistungsklassen
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OPS-Modul iOPS-76

Die Idee der OPC-Rechner wurde von verschiedenen Herstellern von Industrie-PCs aufgenommen. Je nach Applikation werden verschiedene CPU-Leistungen und Schnittstellen angeboten. Diese Digital Signage Player sind dank ausgewählten Chipsets von Intel und AMD für hohe Grafik-Leistungen ausgelegt, wie es für Multimedia-Applikationen wichtig ist um die gewünschte Performance zu erreichen.

CPU-Support

  • Intel Celeron Prozessor J1900 Quad Core 2.0 GHz
  • AMD G-Serie Dual-Core Prozessor T56N 1.65 GHz
  • 3rd Generation Intel Core
  • 4th Generation Intel Core i5-4400E
  • Intel Core i5-2515E Dual Core
  • Intel Celeron Prozessor B810E Dual Core

Chipsets und Grafik-Support

  • Integrated Intel Gen. 7 graphics
  • AMD A50M Fusion Controller Hub + AMD Radeon HD6320
  • Intel QM77 + Intel integrated HD4000
  • Intel QM87 + Intel integrated HD4600
  • Intel QM67 / HM65PCH  +  Intel HD graphics 3000

Es sind jeweils 2 SO-DIMM Sockel vorgesehen, welche mit max. 8 GB / 16 GB DDR3 belegt werden können. Es ist weiter eine SATA Storage Bay vorgesehen, welche mit einer HDD oder SSD bestückt werden können. Die Schnittstellen sind je nach OPC-Modul verschieden ausgelegt. Sämtliche Schnittstellen wie z.B. USB 3.0, USB 2.0, RS-232, HDMI, VGA, DVI, Display Port, GLAN,  Audio, Mic-in, Antennen-Anschlüsse, Power, Reset, LEDs, etc. sind herausgeführt. WLAN, TV-Tuner, etc. können optional via Mini-PCI oder Mini-PCIe ebenfalls herausgeführt werden. Die Speisung des OPC-Systems ist ebenfalls genormt und die Eingangsspannung ist + 12VDC bis +19 VDC. Die Speisung erfolgt direkt über den OPC-Slot Stecker vom Display.


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