Mehr als 200 Innovationen

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Zukunftsweisende Seilbahntechnologie: Doppelmayr/Garaventa D-Line
09.01.2017 | Seilbahnsysteme: Die Verwendung von NX und Teamcenter ermöglicht Doppelmayr, in nur fünf Jahren die Nachfolgegeneration für ein im Laufe mehrerer Jahrzehnte entstandenes, komplexes Systemportfolio zu entwickeln.

Skifahrer und Snowboarder, die auf verschneiten Bergen mit Sesselliften und Kabinenbahnen auf die Pisten gelangen, Besucher, die Flughäfen mittels automatischer Bahnsystemen queren und Unternehmen, die Hochregallager und Materialseilbahnen für die Intralogistik verwenden, haben eines gemeinsam: Sie nutzen mit hoher Wahrscheinlichkeit Anlagen der Doppelmayr/ Garaventa Gruppe.

Das meistverkaufte und am weitesten verbreitete Produkt aus dem umfangreichen Doppelmayr-Portfolio ist die Einseilumlaufbahn mit kuppelbaren Kabinen oder Sesselgehängen. 2011 entschied sich Doppelmayr für die Entwicklung einer völlig neuen Generation kuppelbarer Einseilumlaufbahnen namens D-Line. Die erste D-Line Kabinenbahn wurde bereits im Dezember 2015 in Hochgurgl (Österreich) in Betrieb genommen. „Unsere Entwickler haben mehr als 200 Innovationen implementiert, davon sind 31 brandneue wesentliche Konstruktionsmerkmale“, sagt Christoph Hinteregger, technischer Leiter bei Doppelmayr.
Video/Präsentation:


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Sämtliche Doppelmayr-Anlagen werden unter Verwendung von NX in einer Teamcenter-Umgebung modelliert und über lange Zeiträume instandgehalten.
„Das Schaffen von Produkten ist meist eine gemeinsame Anstrengung von Entwicklungsingenieuren an unseren verschiedenen Standorten“, sagt Dirk Czerwinski, Prozesskoordinator Technik bei Doppelmayr. „In diesem Projekt nutzten wir NX und Teamcenter von Siemens PLM Software umfassender als je zuvor.“ Doppelmayr verwendet die Softwaretools für sämtliche mechanischen Konstruktions- und Entwicklungsarbeiten und konnte die Produktivität eindrucksvoll steigern. Doppelmayr hatte 2005 mit 10 NX™-Softwarelizenzen begonnen, Anfang 2016 waren es 200.

Vereinheitlichte Datenmodelle
Die Doppelmayr-Konstrukteure nutzen eine standortübergreifende Installation der Software Teamcenter® für die Zusammenarbeit. „Die Verwendung von NX in dieser Umgebung gewährleistet eine gemeinsame Wissensbasis und prozesssichere Abläufe“, sagt Czerwinski. „Das ist besonders hilfreich, denn wir müssen häufig bestehende Konstruktionen anpassen – oft viele Jahre nachdem diese erstmalig erstellt wurden.“

Besonders beim Importieren von CAD-Daten, die mit anderer Software geschaffen wurden, erleichtert die Synchronous-Technologie den Entwicklern die Arbeit sehr. „Das kann relevant sein, wenn die Gesamtkonstruktion Architekturmodelle enthält“, erklärt Czerwinski.

Führend auf dem Weltmarkt
Die Doppelmayr-Ingenieure verwenden Teamcenter für ihre Entwicklungs- Workflows, einschliesslich Freigabeprozeduren und Dokumentation und für das Speichern aller produktbezogenen technischen Daten.

Die ausserordentlich enge Zusammenarbeit von Menschen verschiedener Abteilungen und Standorten ist entscheidend für Doppelmayrs nachhaltigen Erfolg auf dem Weltmarkt. „Bei mehr als drei Millionen aktiven Teilen im ERP-System ist die Datenintegrität essentiell“, merkt Czerwinski an. „Anpassungsfreie Installationen aller Softwareprodukte einschliesslich NX und Teamcenter sind die Grundlage zum Ausbau unserer Innovationsfähigkeit.“

Technik in Kürze
Doppelmayr verwendet die Softwaretools von Siemens PLM Software für sämtliche mechanischen Konstruktions- und Entwicklungsarbeiten. Für Entwurf und Funktionsprüfung wird NX verwendet. Zusätzlich wird eine leistungsfähige, kundenspezifische ERP-Softwareschnittstelle eingesetzt. Das Teamcenter kommt für die interne Zusammenarbeit zum Einsatz.

Doppelmayr/ Garaventa Gruppe
Das familiengeführte österreichische Unternehmen mit Produktionsstätten in Österreich, der Schweiz, Italien, China, Frankreich, Kanada und den Vereinigten Staaten ist Weltmarktführer bei Seilbahnsystemen. Doppelmayr hat für Kunden in 89 Ländern mehr als 14.600 Anlagen errichtet. Ihre führende Marktposition erlangte die 1892 gegründete Gruppe mit aktuell 2.500 Mitarbeitern, die seit 1937 Skilifte produziert, durch neue Standards und zahlreiche Innovationen.

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