Massgeschneiderte Kransysteme
in der modernen Industrieproduktion

Massgeschneiderte Kransysteme in der modernen Industrieproduktion
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Ein Presswerkzeug wird mit dem GIS Teleskophandy in die Mehrstufenpresse eingesetzt. Der FU-Antrieb sorgt für punktgenaue Positionierung.
05.05.2015 | Den Kundennutzen ins Zentrum der eigenen Tätigkeit stellen ist Basis von nachhaltigen Kunden-Lieferantenbeziehungen der SFS intec, Heerbrugg. Als Lieferant von Krananlagen vertritt die Firma GIS AG, Schötz die selben Werte und hat gemeinsam mit dem namhaften Industriekunden schon mehrere Handlinglösungen realisiert. Aktuelle Beispiele bewähren sich im harten Industriealltag.

SFS ist ein weltweit führendes Unternehmen für mechanische Befestigungssysteme und Präzisionsformteile. Basierend auf ihren Kerntechnologien werden verschiedene Absatzmärkte beliefert, wie die Automobil-, Bau-, Beschläge-, Elektro-, Elektronik- und Luftfahrtindustrie sowie die Medizinaltechnik. Seit der Gründung 1928 prägt die Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse die Firmenkultur von SFS. Das Presswerk in Heerbrugg setzte 1960 den Grundstein für die internationale Entwicklung der industriellen Aktivitäten. SFS ist in Europa, Nordamerika und Asien mit über 70 Vertriebs- und Produktionsstandorten vertreten. Weltweit sind heute rund 8'300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Mit dem internationalen Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebsnetzwerk ist SFS intec ein führender Anbieter von Präzisionsformteilen und Sonderschrauben für ausgewählte Anwendungssegmente. Am Hauptsitz in Heerbrugg werden massgeschneiderte Kundenlösungen hergestellt. Genauso individuell sind die eingesetzten Hubhilfen des Hebespezialisten GIS AG aus Schötz, wie nachfolgende Praxisbeispiele zeigen.

Herstellung mechanischer Spezialteile
Mittels Mehrstufenpressen verwandelt sich ein Stück Stahldraht in nur fünf Schritten zum mechanischen Spezialteil, beispielsweise einem Torsionsstab für Gurtstraffer. Die hierzu benötigten Presswerkzeuge lassen sich mit Hilfe eines GIS Teleskophandy lageorientiert in die Maschine einsetzen und mühelos wieder ausbauen. Dank Frequenzumrichter (FU) erfolgt die Positionierung präzise und zur Auslösung des Kugelbolzens genügt ein einfacher Fingerdruck.

Drahtringe bis 2000kg handeln
Bisher liessen sich Drahtringe bis 1000kg von einem Säulendrehkran anheben und zur Abwickelvorrichtung schwenken. Heute übernimmt ein neuer GIS Obergurtlaufkran den Transport. Er bedient einen wesentlich grösseren Hallenbereich und, mit einer Hubkraft von 2000kg, ermöglicht er auch zukünftig noch schwerere Ringe mühelos zu handeln. Alle Bewegungen erfolgen elektrisch mittels FU-Antrieben. So lässt sich selbst ein sperriger Drahtring auf die Abwickelspindel schwenken. Die Bedienperson steuert sämtliche Vorgänge sicher und ergonomisch mit der GIS Funkfernsteuerung.

Temporäre Arbeitsplätze erfordern mobile Lösungen
Um flexibel auf wechselnde Kundennachfragen eingehen zu können, richtet SFS bedarfsgerechte Arbeitsplätze ein, welche meist nur von vorübergehender Dauer sind. Die hierzu passende, innovative Hubhilfe heisst "Portabler Drehkran". Sein Betonsockel weist Aussparungen für den Staplertransport auf. Fertigungsflächen lassen sich so einfach und schnell umnutzen, ohne dass bauliche Massnahmen erforderlich sind.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit
Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen SFS und GIS besteht seit über zehn Jahren. So wurden früher Hebezeuge bei SFS selbst nachgerüstet, damit sie den eigenen Anforderungen entsprachen. Auf Anregungen reagierte man bei GIS stets umgehend und lieferte ab Werk schon früh Elektrokettenzüge mit Frequenzumrichtern. Massgeschneiderte Praxislösungen, wie der portable Drehkran, werden gemeinsam angedacht und vom Hebespezialisten termingerecht umgesetzt.

Autor: Arthur Kemény, CH-5363 Weggis
 

Steckbrief der GIS Krananlagen bei der SFS intec, Heerbrugg

Steckbrief der GIS Krananlagen bei der SFS intec, Heerbrugg
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Ein portabler Drehkran lässt sich ohne bauliche Massnahmen temporär einsetzen.
  • Zuverlässig meistern GIS Krananlagen bei der SFS intec seit Jahren, in verschiedenen Fertigungsbereichen, den harten Praxiseinsatz.
  • Bei Kleinkrananlagen stammen sämtliche Komponenten aus dem modularen GISKB-Kranbaukasten.
  • Der Gelenksäulendrehkran wird mit einem Elektrokettenzug vom Typ GCH Teleskophandy kombiniert. Die maximale Tragfähigkeit dieser Anwendung beträgt 250kg, bei einer Hubhöhe von 2m. Stufenloses Heben dank Steuerung mit optionalem Frequenzumrichter (FU). Eine Schlaffkettenabschaltung sorgt für sofortigen Unterbruch, falls unbeabsichtigt auf ein Hindernis abgesenkt wird. Zur einfachen Geräteführung ist die ergonomische Bedieneinheit am unteren Ende des Teleskoprohres angebracht. Jeder Vorgang lässt sich an ihr steuern und exzentrische Lasten sind mühelos um 360° drehbar. Werkzeuge werden punktgenau positioniert und mit einem Fingerdruck löst der Kugelbolzen aus. Ein Spiralkabel sichert die vertikale Stromversorgung.
  • Der Obergurtlaufkran nutzt die verfügbare Raumhöhe optimal aus und bedient einen Hallenbereich von rund 15m x 3m. Die Hubhöhe beträgt hier 4m. Ein zwischengebauter moderner Elektrokettenzug des Typs GCH hebt Lasten bis 2000kg schonend an. Alle Hub- und Fahrbewegungen führen FU-Antriebe aus. Die Stromzuführung erfolgt in Längsrichtung über C-Schiene mit Flachkabel und quer dazu mittels Energiekette. Die Funkfernsteuerung sorgt für maximale Bewegungsfreiheit der Bedienperson.
  • Ein portabler Säulendrehkran steht auf einem massiven Betonsockel, der mit Aussparungen für den Staplertransport ausgerüstet ist. Mit einem Schwenkradius des Aluminiumauslegers von 4m beträgt die maximale Tragkraft 125kg. Auch hier übernimmt die Hubarbeit ein Elektrokettenzug des Typs GCH Kettenhandy. Mittels Einhandsteuerung und Speziallastaufnahme lassen sich sperrige Transportkisten mühelos handeln. Die langlebige Stromversorgung erfolgt in Längsrichtung via Schlepp- und vertikal über ein Spiralkabel.
  • Periodische Wartungsintervalle stellen eine hohe Anlagenverfügbarkeit sicher.

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