Laserbeschriftung im Maschinenbau

Laserbeschriftung im Maschinenbau
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Unterputzgehäuser eines Dimmerschalters
17.09.2015 | Auch im Maschinenbau spielt die Kennzeichnung der Bauteile mittels Laser eine immer wichtigere Rolle. Sei es aus Gründen der Rückverfolgbarkeit der Teile oder aus kosmetischen Aspekten (Firmenlogo aufbringen), Laserbeschriftung ist aus einer modernen Produktion nicht mehr wegzudenken.

Hier einige Anwendungsbeispiele im Maschinen- und Apparatebau:

Beschriftung von Temperatursensoren:
Mittels Lasermarkierung wird ein leicht fühlbarer Farbumschlag auf dem Kunststoffgehäuse des Temperatursensors erzeugt. Sensoren wie diese sind im Auto für die Temperaturmessung und -kontrolle verantwortlich. Derartiger Bauteile und die Markierungen darauf müssen hohen Temperaturen, Feuchtegraden und Drücken sowie äußeren Einflüssen wie Ölen und Treibstoffen Stand halten. Laserbeschriftungen sind widerstandsfähig und permanent, die Lasermarkierung ist daher ein prädestiniertes Kennzeichnungsverfahren.

Unterputzgehäuse eines Dimmerschalters:
Mittels Laser wird die auf dem Aluminium aufgebrachte Eloxalschicht abgetragen, sodass die Markierung sichtbar wird. Diese für den Maschinen- und Apparatebau typische Markieranwendung auf einem Stanzteil kommt vor allem bei der Fertigung von Typenschildern, Frontplatten u.ä. zum Einsatz. 

Die Laserbeschriftung erfüllt damit zwei Funktionen: Sie zeigt technische Funktionen an und macht auch Angaben zur Rückverfolgbarkeit. 

Bauteil eines Geschirrspülers:
Lasermarkierung und Lasergravur kommen überall dort zum Einsatz, wo Markierungen dauerhaft aufgebracht werden müssen. Wie bei diesem Apparatebauteil, das im Inneren eines Geschirrspülers hohen Anforderungen bezüglich Korrosionsbeständigkeit ausgesetzt ist. 
 

Stahlring:
Lagerring mit widerstandsfähiger Anlassbeschriftung (Seriennummern, Herstelldaten etc.) zur sicheren Bauteilidentifikation, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung. 

Gelenkkopf:
Die robusten und sicherheitsrelevanten Lagerelemente aus Stahl oder Edelstahl zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer und hohe Qualität aus. Diese hohen Ansprüche gelten ebenso für die auf den Gelenkköpfen aufgebrachten Produktkennzeichnungen. Diese müssen höchste Anforderungen an Identifikation, Nachverfolgung und Qualitätssicherung erfüllen und noch Jahre nach ihrer Markierung sicher lesbar sein.

Bohrer:
Die Angaben zu Durchmesser und CE-Konformität müssen permanent und unverwüstlich sein. Eine Anlassbeschriftung ist hier erste Wahl. 

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