Investitionsbedarf trifft auf Anlagenotstand

Investitionsbedarf trifft auf Anlagenotstand
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09.08.2016 | Sowohl Schweizer KMU als auch Anleger in Franken-Anleihen haben zunehmend Sorgen. Die einen bei der Finanzierung von Investitionen, die anderen beim Anlagebedarf. Neue makro-ökonomische Gegebenheiten und technologischer Fortschritt führen beide Gruppen in ein immer stärkeres Spannungsfeld. Scheinbar besteht dazwischen weder eine Verbindung noch ein Ausgleich - oder doch?

Schweizer KMU stehen vor der zunehmenden Notwendigkeit, in ihre Digitalisierung zu investieren, während die Frankenstärke ihre Einkommensbasis zusätzlich unter Druck setzt. Die Digitalisierung dominiert noch vor Konkurrenz und Fachkräftemangel die Liste der Herausforderungen für Unternehmen. Das hat eine von uns kürzlich durchgeführte Umfrage unter Geschäftsführern und Finanzverantwortlichen deutlich bestätigt.


Investitionen in nicht-physische Anlagen wie Webshops, die nächste Generation von ERP Systemen oder - fundamentaler - die Vernetzung der eigenen Wertschöpfungskette mit jener der Lieferanten und Kunden sind aufwendig. Solche Projekte sind jedoch, anders als Maschinen, für Banken keine anrechenbare Kreditsicherheit. 


Für eine Fremdkapitalfinanzierung verlangen Banken aber nach Sicherheiten. Am liebsten sehen sie physische Maschinen oder ein Grundpfand. Genau das ist bei Digitalisierungsprojekten aber oft nicht vorhanden.


In der Konsequenz wird die Finanzierung teurer oder der Bankkredit kommt erst gar nicht zu Stande. Den Unternehmen fehlt also die Möglichkeit, das nötige Kapital zu attraktiven Konditionen zu beschaffen. Für die Volkswirtschaft insgesamt ist diese restriktive und sicherheitsorientierte Finanzierungspolitik riskant – die Chancen der digitalen Wirtschaft werden nicht genutzt.


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Und am anderen Ende des Wirtschaftsgeschehens stürzt das Niedrigzinsumfeld Kapitalanleger in Schwierigkeiten. Schweizer Staatsanleihen sind zu einem Verlustgeschäft geworden, weil ihre Renditen negativ sind.
Die bekannten Finanzmärkte bieten keine valable Anlage-alternative mehr. Das sind die Charakteristika des Schweizer Anleihemarktes heute: 
  • die Renditen von Schweizer Staatsanleihen mit Laufzeiten bis zu 30 Jahren sind negativ. 
  • Auch risikoreichere Franken-Anleihen werfen nur sehr tiefe Renditen ab.
  • Einen hoch rentierenden High Yield Markt für Unternehmens-anleihen wie in den USA gibt es in der Schweiz nicht.
Sogar ausgewiesene Experten haben für Anleger mittlerweile keinen Rat mehr. „Sowohl private als auch institutionelle Investoren befinden sich in einem kaum lösbaren Dilemma“ befand eine Podiumsdiskussion der NZZ Anfang März 2016. Diese war mit dem Kapitalmarktfachmann Manuel Ammann von der Uni St. Gallen, Philip Hildebrand von Blackrock und dem NZZ-Börsenredaktor Michael Rasch äusserst kompetent besetzt. 
?Auf den ersten Blick bieten die bestehenden Strukturen von Finanzwirtschaft und Kapitalmärkten keinen Ausweg.

Die Lösung des Paradox – Kredite für KMU direkt von Anlegern

Die Lösung des Paradox – Kredite für KMU direkt von Anlegern
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Die Lösung der aufgezeigten Problemstellung ist eine unabhängige Online-Plattform, die es Unternehmen erlaubt, bei Anlegern direkt Fremdkapital zu beschaffen ohne Bank. Eine einfache, transparente Alternative zum traditionellen Bankkredit mit neutraler Kreditbeurteilung aufgrund nachvollziehbarer Kriterien und einer Preisfestsetzung im Rahmen eines Auktions-verfahrens im Anlegermarkt.
 
Anlegern bietet eine solche Plattform die Möglichkeit, interessante Investitionen in kleine und mittlere Unternehmen zu tätigen und damit dem Anlagenotstand im Schweizer-Franken-Festzinsgeschäft zu entkommen. Diese neue alternative Anlagemöglichkeit mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil trägt gleichzeitig zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Schweiz bei.

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