Immer ein Schritt voraus mit Automatisierung

Immer ein Schritt voraus mit Automatisierung
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Der Side-Loader „CL“ von Cama. In drei Schritten werden Kartons geöffnet, mit vielen unterschiedlichen Produkten befüllt und verschlossen.
02.11.2014 | „Das Ventilinselkonzept der CPX/MPA von Festo unterstützt uns dabei stark, eine ganz neue Maschinengeneration zu entwickeln“, erklärt Riccardo Panepinto, Operations Manager bei der Cama-Gruppe in Italien. Positiver Effekt dabei: Der Platzbedarf der neuen Cama-Verpackungsmaschinen sinkt um rund ein Drittel. Das ist einer der Gründe, warum Cama sie die „Bahnbrechende Generation“ nennt.

Damit eröffnen sich für Markenartikler ganz neue Horizonte im Anlagenlayout ihrer Fabriken. Sie haben jetzt mehr Platz und gewinnen Flexibilität zur Integration anderer Anlagenteile in der Linie.

 

Neue Horizonte

Cama nannte diesen Innovationsprozess „Bahnbrechende Generation“. Dieses neue Maschinenkonzept unterstreicht das Lean Design von Sekundärverpackungsmaschinen und Robotern, für das Cama am Markt bekannt ist. „Diese Maschinengeneration wird uns ganz neue Wachstumsperspektiven ermöglichen“, freut sich Panepinto.

 

Charakteristisch für konventionelle Maschinen ist der große außerhalb der eigentlichen Maschinenstruktur gelegene Schaltschrank. Seine Steuerungen sind mit einer Vielzahl von meterlangen Kabeln und Schläuchen mit den Antrieben, Sensoren und Ventilen im Feld verbunden.

 

Kompaktere Maschinen

Mit der „Bahnbrechenden Generation“ gestaltete Cama seine Maschinen komplett neu. Dies ermöglicht es, den Flächenbedarf einer Maschine zu reduzieren. Dabei werden die Schaltschränke mit den elektrischen und pneumatischen Komponenten in den Ecken des Maschinensockels integriert. Der geringere Flächenbedarf für Maschinen macht vieles möglich: Zahl und Länge der Kabel und Schläuche gehen zurück und die benötigten Baugruppen und Komponenten können leicht dort platziert werden, wo sie benötigt werden. Sie sind damit leichter zugänglich. Kernprodukt ist die Ventilinsel CPX/MPA von Festo in Schutzart IP65.

 

„Deutlich weniger und kürzere Kabel und Schläuche, die verbunden werden müssen, vereinfachen und verkürzen die Installation. Das ist ein klares Alleinstellungsmerkmal der neuen Maschinen“, schwärmt der Anlagenbauer über die erhöhte Effizienz. CPX verbindet die pneumatischen und elektrischen Steuerketten und bindet sie einfach, schnell, flexibel und nahtlos an alle Automatisierungskonzepte und firmenspezifischen Standards an. „Zusätzlich bietet die CPX Diagnose-Funktionen. Anforderungen großer Markenhersteller wie etwa die vorbeugende Wartung können wir damit leicht erfüllen“, so Panepinto.

 

Mehr an Sicherheit

Auch das Thema Maschinensicherheit ist bei der neuen Maschinengeneration umgesetzt. Für das Entlüften ist das Druckaufbau- und Entlüftungsventil MS6-SV von Festo im Einsatz. Es schützt zuverlässig vor unerwartetem Anlauf und hat die 1,5-fache Entlüftungsleistung verglichen mit der Belüftungsleistung.

 

Zur neuen „Bahnbrechenden Maschinengeneration“ gehört der von Cama vorgestellte CL 175, ein extrem flexibler Side-Loader. Das Unternehmen hat diese Verpackungsmaschine in Layout und Funktion komplett umgestaltet. Sie kann Schrumpffolien, Beutel, Taschen, Tiefziehverpackungen, Blister und weitere Primärverpackungen in vorgefertigte Kartons laden. In einem ersten Schritt werden die Kartons aus einem Depot gepickt, geöffnet und mithilfe einer Rotationseinheit auf die Werkstückträger eines Förderbandes gelegt.

 

Cleverer Technologie-Mix

Das Belade-Handling lädt die Produkte in die Kartons mit einer intermittierenden-kontinuierlichen Bewegung. Diese Handhabungseinheit besteht hauptsächlich aus einer elektrischen EGC-Achse von Festo zum präzisen Anfahren von Zwischenpositionen sowie einem pneumatischen Minischlitten DGSL. Die EGC hilft dabei, Montagezeiten um 30% einzusparen gegenüber selbst zusammengestellten und montierten elektrischen Achsen. Der bewusste Einsatz von pneumatischer und elektrischer Antriebstechnologie ermöglicht hohe Präzision bei gleichzeitiger Belastbarkeit.

 

In einem nächsten Schritt bewegen sich die Kartons zur letzten Station, in der sie verschlossen werden. Die Station arbeitet mit kontinuierlichen oder intermittierenden Bewegungen. Schließlich gelangen die Kartons auf das Ausgangs-Transportband.

 

„Für uns ist die Marke Festo ganz stark mit den Begriffen Innovation und Kompetenz verbunden. Die Innovationen Ventilinseln mit CPX und Feldbus reduzieren beträchtlich die Verdrahtungen und Verschlauchungen und damit den Platzaufwand unserer Maschinen. Damit bringen die Innovationen von Festo uns als OEM und unsere Endkunden einen großen Schritt voran“, zieht Riccardo Panepinto Bilanz aus der Zusammenarbeit mit Festo.

 

Globale Verfügbarkeit

Praktisch auch: Festo ist in 176 Ländern der Welt aktiv. Service-Mitarbeiter von Festo können daher bei den Endkunden der Cama-Gruppe schnell zur Stelle sein, wenn es um Fragen der Inbetriebnahme von Komponenten und Systemen oder andere Services geht. Das gibt Sicherheit.


über Cama:

Die Cama-Gruppe ist ein italienisches Unternehmen, dessen Kerngeschäft das Engineering und die Herstellung kompletter Hochtechnologie-Systeme und -Maschinen für die Sekundärverpackung ist. Ihr herausragendes Verpackungs-Know-how, kombiniert mit einem einzigartigen Maschinenangebot und Roboter-Ladeeinheiten, ermöglicht es ihr, komplette Linien anzubieten – von der Handhabung von Primärverpackungen wie etwa Schrumpffolien, Taschen oder Tiefziehverpackungen bis hin zur Bereitstellung von Endverpackungen oder Wellpappe-Kartons fürs Palettieren.

 

2013 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 65 Mio. € und konnte dabei in den letzten zehn Jahren auf konstante zweistellige Wachstumsraten zurückblicken. Dies gibt Aufwind bei der Umsetzung des neuen Businessplans, mit dem in den nächsten fünf Jahren schnell ein Umsatz von 90 Mio. € erreicht werden soll.

 

Seit 1981 arbeitet Cama kontinuierlich am Ausbau der Partnerschaften und Services für seine Kunden, zu denen die bedeutendsten multinationalen Unternehmensgruppen genauso wie mittelständische Firmen hauptsächlich aus der Nahrungsmittelbranche gehören. Jedes Jahr investiert Cama mehr als 5% seines Umsatzes (überwiegend aus dem Export) in Forschung und Entwicklung, um einer anspruchsvollen Branche, wie die Verpackungsindustrie eine ist, wettbewerbsfähige Lösungen anzubieten.

 

Die bahnbrechenden Maschinen von Cama gehen einen Schritt weiter und nähern sich der Six Sigma-Philosophie immer weiter an. Die Maschinensicherheit steht ganz oben bei der Entwicklung neuer Maschinen – mit den Themen Zugänglichkeit und verbesserter Hygiene als Entwicklungskriterien. Die Ingenieure von Cama entwickeln seit über 10 Jahren TPM-konforme Maschinen mit herausragenden technischen Lösungen für einfachere Zugänglichkeit und verbessertes hygienisches Design.

 

www.camagroup.com


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