Hohe Produktivität mit
offenen Motorfeedback-Systemen

Hohe Produktivität mit offenen Motorfeedback-Systemen
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Physikalisch unterschiedliche Lösungen zur Positionserfassung (v.l.: optisch, magnetisch, kapazitiv, induktiv)
20.04.2016 | Auswahlkriterien für Motorfeedbacklösungen auf Basis optischer, magnetischer, induktiver und kapazitiver Messsysteme.

Zur exakten Steuerung linearer und rotativer Direktantriebe werden Motorfeedbacklösungen basierend auf dem optischen, dem magnetischen, dem kapazitiven und dem induktiven Messprinzip angeboten. Die Entscheidung für ein bestimmtes System ist sehr stark anwendungsorientiert.

 

Für die Auswahl einer perfekt passenden Motorfeedbacklösung gibt es drei Hauptkriterien:

  • Präzision
  • Unempfindlichkeit gegenüber mechanischen und äußeren Einflüssen
  • Preis

Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit

In der Industrieautomation sind effiziente und zuverlässige Antriebe eine wichtige Voraussetzung für eine hohe Produktivität. Maschinen und Anlagen können schneller, sicherer und ressourcenschonender arbeiten, wenn die Antriebe kontrolliert und exakt geregelt werden. Grundlage hierfür sind Encoder-Lösungen, die den spezifischen Ansprüchen der Produktionsumgebung an das Messsystem gerecht werden und zudem präzise Werte für die Längen- und Positionsmessung erfassen. Rotative und lineare Motorfeedback-Systeme werden in elektrischen Antrieben eingebaut, um Geschwindigkeiten zu messen und Motorpositionen zu erfassen. Die Spezifikationen dieser Messsysteme sind dabei so unterschiedlich wie die Anwendungsbereiche, in denen die Sensoren zum Einsatz kommen. Der Auswahl eines passenden Messsystems liegt somit folgender Leitgedanke zugrunde: die Kombination aus geforderter Präzision bei möglichst geringer Beeinträchtigung durch externe Einflüsse, so dass eine wirtschaftliche Lösung erzielt wird. Die Leistungsfähigkeit des Messsystems auch unter rauen Umgebungsbedingungen ist zusammen mit der Genauigkeit und der Wirtschaftlichkeit des Systems eines der Hauptargumente für die Auswahl der geeigneten Messtechnik.

In den letzten Jahren hat sich in der Längenmesstechnik basierenden auf diversen Anforderungen ein breites Produktspektrum entwickelt. Die optischen Systeme sind die, die für diese Art von Anwendung schon am längsten am Markt sind. Seit Beginn der 2000er Jahre haben sich weitere Technologien etabliert, die auf dem magnetischen, dem induktiven und dem kapazitiven Messprinzip basieren. Diese Systeme erreichen technologisch gesehen noch nicht die sehr hohen Genauigkeitsklassen der optischen Systeme. Die optischen Systeme sind aber im Vergleich zu den drei anderen Verfahren empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen, wie Staub oder Flüssigkeiten und auch mechanischen Einflüssen, wie Vibration und Schockbelastung. Nehmen zudem wirtschaftliche Kriterien Einfluss auf die Auswahl eines geeigneten Messsystems, können die magnetischen Systeme gegenüber den optischen, induktiven oder kapazitiven im Vorteil sein – immer abhängig von der jeweiligen Anwendung.

Damit Endanwendern die Orientierung im Bereich der Motorfeedback-Systeme leichter fällt, werden die grundlegenden Aspekte des optischen, magnetischen, induktiven und kapazitiven Messprinzips in einem Whitepaper erklärt und miteinander in Beziehung gesetzt. Somit entsteht ein Leitfaden für die Auswahl eines maßgeschneiderten, für die jeweilige Anwendung passenden Positionsmesssystems linearer und rotativer Direktantriebe.

In diesem Whitepaper werden die Vor- und Nachteile der vier Messprinzipien anhand dieser Kriterien vorgestellt.
Beispiele, Zeichnungen, Tabellen und Bilder erleichtern die Systemauswahl für jede erdenkliche Anwendung.

Fordern Sie dieses Whitepaper bei uns an.

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