Höchste Drehzahlen dank Magnetlagerung

Höchste Drehzahlen dank Magnetlagerung
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30.12.2014 | Anwendungen mit hohen Drehzahlen verlangen herausragende Lagerlösungen. Neben Kugellagern setzt man vermehrt Gas- und Magnetlager ein. Vor allem bei Betrieb im Vakuum bieten Magnetlager grosse Vorteile. Ein neues Konzept für Drehzahlen von über 500 000 min–1 dient nun als Basis für optische Systeme und Drallräder für Satelliten.

Welches Lager für welche Anwendung? Diese Frage stellt sich besonders im Zusammenhang mit extrem hochdrehenden Antriebssystemen. Einerseits stellen Geschwindigkeit, Lebensdauer, Beschleunigung, Temperatur und Bauraum die Entwickler grundsätzlich vor grosse Herausforderungen, andererseits könnten die Anforderungen kaum unterschiedlicher sein: Start/Stopp-Sequenzen oder Dauerlauf, Betrieb im Vakuum versus Kompressoren für Gas oder Fluid, Kälte in Kryogenanwendungen oder Umgebungstemperatur bei Lüftern, starke Vibrationseinwirkung auf das Lager versus minimal durch das Lager erlaubte Vibrationen wie in Satelliten.

Ab 100 000 min–1 braucht es massgeschneiderte Lager

Bei der Lagerwahl spielen auch die erwarteten Stückzahlen und Herstellkosten eine Rolle. Bei Anwendungen ab 100 000 min–1 braucht es im Prinzip ein massgeschneidertes Lager. Die Grafik zeigt die Vor- und Nachteile verschiedener Lagerungsarten auf.

 

 

 

Autor: Dr. Christof Zwyssig, Geschäftsführer, Celeroton AG

 

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