DPP im Maschinen- und Anlagenbau

DPP im Maschinen- und Anlagenbau
03.07.2026 | Auswirkungen des digitalen Produktpasses für Hersteller von Maschinen.

Mit der EU-Ökodesign-Verordnung (Verordnung (EU) 2024/1781, englisch Ecodesign for sustainable products regulation, kurz ESPR) verfolgt die Europäische Union das Ziel, die Kreislaufwirtschaft zu stärken und Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg nachhaltiger zu gestalten. Ein zentrales Instrument dieser Strategie ist der Digitale Produktpass (DPP), der künftig als digitale Ergänzung zum physischen Produkt dienen soll. Seine Aufgabe besteht darin, relevante Informationen über Materialien, Nachhaltigkeit, Reparaturfähigkeit und weitere Produkteigenschaften strukturiert bereitzustellen. Grundlage hierfür bilden die Anforderungen der ESPR und weiterer Verordnungen wie z.B. die Batterieverordnung (VO (EU) 2023/1542)
 

Auch wenn der Maschinen- und Anlagenbau zunächst nicht zu den priorisierten Produktgruppen der ersten Umsetzungswelle gehört, wird die Branche vom Digitalen Produktpass in vielfältiger Weise betroffen sein. Neben einer möglichen direkten Regulierung ergeben sich insbesondere Auswirkungen durch die Einbindung in Lieferketten sowie durch die Verwendung künftig DPP-pflichtiger Komponenten in den Endprodukten.

 

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