Automationsanlage zur
Beschickung von zwei Maschinen

Automationsanlage zur Beschickung  von zwei Maschinen
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25.06.2015 | Dank dem Einsatz einer neu entwickelten Automationsanlage zur Beschickung einer Erodier- und CNC-Fräsmaschine ist es der FME Feinmechanik AG gelungen, die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dabei sind keine Jobs gestrichen, sondern es ist sogar eine neue Arbeitsstelle geschaffen worden.

Der Geschäftsführer und Inhaber der Maschinenfabrik FME Feinmechanik AG in Buchberg, Marco Bortolan, hatte sich schon lange mit dem Gedanken getragen, die Effizienz der Produktion mittels Einsatz von Robotertechnik zu erhöhen. Hinderungsgründe waren bisher gewesen, dass konventionelle Roboter teuer sind und einen hohen Platzbedarf haben. Im Rahmen einer Internetrecherche ist Bortolan, der mit seinen 15 Mitarbeitenden Präzisionsteile für die Pharmaindustrie sowie die Medizinal- und Messtechnik herstellt, auf die Leichtbauroboter von Universal Robots (UR) und deren Schweizer Generalvertretung bachmann engineering ag gestossen. Bortolan hat mit bachmann engineering ag Kontakt aufgenommen, was zur erfolgreichen Konzipierung und Implementierung einer Automationsanlage für die Beschickung einer Erodier- und CNC-Fräsmaschine geführt hat.


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Roboter bedient zwei Maschinen

Das Besondere an der Anlage ist, dass ein Roboter (UR 10), der auf einer Linearachse hin- und herpendelt, beide Maschinen bedienen kann. Dabei geht die Steuerung vom Roboter aus, der die Maschinen kontinuierlich nach Arbeit abfragt und sich dann dorthin bewegt, wo es etwas zu tun gibt. Die so entwickelte Automationsanlage, die auch vom Design her überzeugt, ist in der Zwischenzeit als standardisiertes Produkt unter dem Namen Bachmann MachineTender (BMT) ins Angebot von bachmann engineering ag aufgenommen worden. „Wir sind sehr froh, dass wir diese Automationslösung für FME konzipieren durften“, sagt Geschäftsführer Roger A. Bachmann. „Nun haben wir ein neues Produkt im Angebot, das für viele Unternehmen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen wollen, äusserst interessant sein dürfte.“

 

Steigerung der Produktivität

Ausschlaggebend für die Wahl von Universal Robots waren der tiefe Preis, die Einfachheit der Bedienung, die Flexibilität bei den Einsatzmöglichkeiten und die Tatsache, dass der Roboter ohne platzraubende Sicherheitseinrichtungen eingesetzt werden kann. Der Einsatz von Robotertechnik hat in der Produktion der FME AG dazu geführt, dass die Effizienz und Produktivität gesteigert werden konnten: Sowohl die Erodier- wie auch die CNC-Fräsmaschine können neu auch für Nacht- und Wochen Wochenendschichten eingesetzt werden. Insgesamt kann so in der gleichen Anzahl Tage wie vorher ein Mehrfaches von Werkstücken bearbeitet werden. „Ich bin sehr zufrieden mit der Anlage“, sagt FME-Geschäftsführer Marco Bortolan. „Meine Erwartungen sind übertroffen worden.“


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Roboter schafft neue Arbeitsstelle

Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Lieferanten (bachmann engineering ag) und Kunden (FME Feinmechanik AG), die von Pioniergeist und gegenseitigem Interesse geprägt war, hat zur Produktinnovation BMT geführt. Diese kann überall dort eingesetzt werden, wo mehr als eine Maschine vom gleichen Roboter bedient werden muss. Da der Roboter äusserst einfach zu bedienen ist, kommen Mitarbeitende ohne aufwendige Spezialausbildung damit zurecht. Gemäss Aussage von Bortolan ist der Einsatz des Roboters eine Bereicherung für den Arbeitsplatz der Mitarbeitenden. Entgegen des landläufigen Vorurteils, dass der Einsatz von Robotern zum Abbau von Arbeitskräften führt, konnte die FME Feinmechanik AG dank der neuen Automationsanlage eine zusätzliche Arbeitsstelle schaffen. Der Grund: Durch den Einsatz des Roboters können in der gleichen Zeit wie vorher viel mehr Teile produziert werden, was in der Vorbereitung und Weiterverarbeitung der Werkstücke zu einem Mehraufwand führt.


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