Wärmepumpen auf Erfolgskurs:
Anteil seit 2000 versechsfacht

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Die aktuellen Zahlen des Bundesamts für Statistik
(BFS) zeigen den kontinuierlichen Wandel im Wärmemarkt

Wärmepumpen auf Erfolgskurs: Anteil seit 2000 versechsfacht
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21.10.2026 | Die Transformation des Schweizer Gebäudebestands schreitet weiter voran: Ende 2025 war bereits jedes vierte Wohngebäude in der Schweiz mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Die aktuellen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen, dass sich die Technologie in den vergangenen Jahren stark etabliert hat und insbesondere bei Neubauten eine zentrale Rolle einnimmt.

Die jüngst veröffentlichte Gebäude- und Wohnungsstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigt die Entwicklung im Schweizer Wärmemarkt deutlich auf. Ende 2025 war in 25 Prozent aller Gebäude mit Wohnnutzung eine Wärmepumpe installiert. Damit hat sich ihr Anteil seit dem Jahr 2000 versechsfacht. Besonders ausgeprägt zeigt sich diese Entwicklung bei Neubauten: Drei Viertel der in den vergangenen zehn Jahren erstellten Wohngebäude verfügen über eine Wärmepumpe. Gleichzeitig verdeutlichen die Zahlen, dass die Erneuerung des Gebäudebestands weiterhin grosses Potenzial bietet. Die Hälfte aller Wohngebäude wird noch immer mit fossilen Energieträgern beheizt. Heizöl bleibt mit einem Anteil von 33 Prozent die häufigste Energiequelle, gefolgt von Gas mit 17 Prozent. 

 

«Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Wärmepumpe heute fester Bestandteil der Schweizer Wärmeversorgung ist. Die Diskussion dreht sich vielerorts nicht mehr um das Ob, sondern um das Wann eines Umstiegs», sagt Chris Knellwolf, Leiter Marketing & Vertrieb der STIEBEL ELTRON Schweiz.

 

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Moderne Systeme lassen sich heute sowohl in Neubauten als auch in bestehenden Ein- und Mehrfamilienhäusern einsetzen. Neben Effizienz und Betriebskosten gewinnen dabei auch Schallschutz und die ästhetische Integration in das Gebäudeumfeld zunehmend an Bedeutung. «Wir stellen fest, dass Eigentümer neben einer effizienten Heizlösung verstärkt auch Wert auf eine möglichst geräuscharme Anlage sowie eine harmonische Integration der Anlage in das Gebäudeumfeld legen», so Knellwolf.

 

Ein zusätzlicher Impuls für energetische Sanierungen könnte künftig auch von steuerlicher Seite kommen. Mit der beschlossenen Abschaffung des Eigenmietwerts verändert sich die Ausgangslage für Wohneigentümer. Bis zur geplanten Umsetzung der Reform können Investitionen in energetische Modernisierungen vielerorts noch steuerlich geltend gemacht werden. Gleichzeitig bleiben Energiesanierungen und der Ersatz fossiler Heizsysteme in zahlreichen Kantonen weiterhin attraktiv gefördert. «Wer heute saniert, denkt zunehmend in Jahrzehnten statt in Heizperioden. Wir sehen, dass Eigentümer ihre Investitionsentscheide frühzeitig vorbereiten und dabei die langfristige Entwicklung ihrer Immobilie stärker in den Mittelpunkt stellen», erklärt Knellwolf.


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