VisionApp 360

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Neue wenglor-Software VisionApp 360
erspart aufwendige Programmierarbeit

VisionApp 360
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Archiv | 04.07.2018 | Immer mehr industrielle Anwender entdecken das enorme Potential dreidimensionaler und softwaregestützter Objektvermessung. Im Bereich 3D-Profilvermessung besitzt wenglor schon seit Jahrzehnten eine große Kompetenz. Nun hat wenglor mit der Software VisionApp 360 ein smartes Tool veröffentlicht, das die 3D-Objekterkennung mit bis zu 16 Sensoren ermöglicht und Anwendern das Zusammenführen von einzelnen Punktewolken erheblich erleichtert.

Die neu entwickelte wenglor-Software VisionApp 360 ermöglicht es, einzelne Ausgabewerte (Punktewolke) von bis zu 16 Sensoren in einem Koordinatensystem zusammenzuführen. Somit kann eine lückenlose 360°-Aufnahme oder die Aufnahme von 3D-Profilen ohne Programmierkenntnisse realisiert werden. Über die benutzerfreundlich gestaltete Softwareoberfläche können die Sensoren durch einfaches Parametrieren synchronisiert und kalibriert werden. Dies erspart Anwendern zeit- und kostenaufwendige Programmierarbeiten. „Zusätzlich können die Sichtfeldbereiche dadurch künstlich erweitert werden – das vervielfacht die Einsatzmöglichkeiten unserer 2D-/3D-Profilsensoren erheblich“, erläutert Torsten Hellerström als verantwortlicher Leiter der wenglor Business Unit wenglorMEL.

Anwendungsvielfalt in drei Dimensionen
Die Einsatzzwecke sind so vielfältig wie das Produktportoflio von wenglor. Die zu vermessenden Objekte können dabei kreisrund sein, oval, eckig oder kantig – die Oberflächenbeschaffenheit spielt dabei sogut wie keine Rolle. Beispielsweise wird die Software eingesetzt, um mit vier Profilsensoren gleichzeitig das genaue Profil von Eisenbahnschienen zu vermessen. Aber auch in Sägewerken zur exakten Vermessung von Baumstämmen oder in der Automobilindustrie zur Spaltmessung von Karosserieteilen kommt die Kombination aus 2D-/3D-Sensoren und VisionApp 360 bereits erfolgreich zum Einsatz.

Freie Anordnung bietet einfache Kalibrierung
Die Sensoranordnung ist dabei frei wählbar. Die Sensoren können zum Beispiel in einem Kreis oder auch in einer Linie nebeneinander angeordnet sein. Eine Kalibrierform mit Ecken kann dabei frei für die Anwendung gestaltet werden. Die Ausgabe der Messwerte als vereinte Punktewolke erfolgt über eine TCP-Schnittstelle und kann anschließend mit weiteren Software-Tools zu den gewünschten Ergebnissen verarbeitet werden.

Kompatibilität zur gesamten weCat3D-Serie
„Die VisionApp 360 kann zusammen mit allen Produkten der weCat3D-Serie eingesetzt werden“, sagte Hellerström weiter. „Sowohl die Profilsensoren der kleineren Sichtfeldbereiche, MLSL1 und MLSL2, sowie die Highend-Profilsensoren der größeren Sichtfeldbereiche, MLWL1 und MLWL2, können parallel mit dieser Software betrieben werden.“ Gleichzeitig können einzelne Punktewolken von bis zu 16 Sensoren zu einer vereinten Punktewolke zusammengefügt werden.

Die Highlights im Überblick
• 360°-Profilerkennung von Objekten mit bis zu 16 Profilsensoren
• Ausgabe der Messwerte als vereinte Punktewolke über TCP-Schnittstelle
• Benutzerfreundliche Software mit freier Kalibrierform 
  und vereinfachter Sensor-Synchronisation
• Parametrierbare Basissoftware mit Möglichkeit auf Lizenzupgrade
Video/Präsentation:


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