Video erklärt neue Funktechnik für die Industrie 4.0

Archiv | 08.06.2019 | Ein Konsortium unter Leitung von Prof. Armin Dekorsy (Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen) hat im Rahmen des Projekts „HiFlecs“ die Grundlagen eines neuen Funkstandards für die Industrie entwickelt. Ein Video zeigt jetzt, welche innovativen Technologien aus dem Vorhaben hervorgegangen sind, welchen Anwendungen sie dienen und wie sie weiterentwickelt werden können.

Im Rahmen des kürzlich abgeschlossenen Projekts HiFlecs hat ein Konsortium unter Leitung von Prof. Armin Dekorsy (Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen) einen neuen Funkstandard entwickelt, der helfen kann, Produktionsabläufe in Fabriken deutlich effizienter zu gestalten. Die Ergebnisse und Anwendungsmöglichkeiten werden jetzt in einem Video vorgestellt. Für die Weiterentwicklung der Technik werden aktuell Industriepartner gesucht.

Video/Präsentation:

 
HiFlecs erfüllt essenzielle Anforderungen, die von Anwendungen der „Industrie 4.0“ im Bereich der Fertigungsautomatisierung gestellt werden: Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, eine Vielzahl von Signalen gleichzeitig zu verarbeiten. Die Latenz, also die Verzögerung der Signalübertragung zwischen Sender und Empfänger, erfüllt erstmals auch die Ansprüche der schnellsten Industrieanlagen und Roboter – bis jetzt war dies nur mit Verkabelung möglich. Somit können Maschinen im Produktionsprozess deutlich schneller auf veränderte Anforderungen reagieren.


Das Projektkonsortium hat die Funktions- und Leistungsfähigkeit von HiFlecs bereits in einer Verpackungsmaschine aufgezeigt. Denkbar sind auch Anwendungen in vielen anderen Bereichen wie Hochregallagern, Flaschenabfüllanlagen oder der Automobilindustrie. Überall, wo schnelle, zuverlässige, drahtlose Kommunikation gefordert ist, eröffnet HiFlecs neue Möglichkeiten.


Das Projekt ist Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 4,76 Millionen Euro gefördert. Neben dem TZI-Team um Prof. Dekorsy und Dr.-Ing. Carsten Bockelmann waren zehn weitere Partner aus Industrie und Wissenschaft an HiFlecs beteiligt.


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