SAP und Siemens - die Bildung
einer strategischen Partnerschaft

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Die Roadmap zum digitalen roten Faden
durch den gesamten Produktlebenszyklus

SAP und Siemens - die Bildung einer strategischen Partnerschaft
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Archiv | 26.08.2021 | Unser Ziel: Kunden beim Aufbrechen der Silos zu unterstützen, damit Produktdesign-Teams, Hersteller und Service-Manager direkt auf die Informationen zugreifen können, die sie für ihre Aufgabe benötigen, kundenspezifische Produkte und Service-Angebote schnell aufzusetzen und zu verwalten.

Silo-Denken zwischen den Bereichen Technik und Business hat es seit Jahrzehnten in Unternehmen gegeben. Seitdem die Produkte und Maschinen, die die Hersteller entwerfen, konstruieren und auf den Markt bringen, immer smarter werden, wird der netzübergreifende Zugriff auf Geschäftsdaten in Echtzeit zum entscheidenden Faktor für eine schnellere Markteinführung innovativer Neuerungen und Weiterentwicklungen. 
 
Im Juli 2020 gaben SAP und Siemens die Bildung einer strategischen Partnerschaft bekannt, deren Ziel es ist, einen digitalen roten Faden bereitzustellen, der sich durch das gesamte Engineering, die Produktion und das operative Geschäft zieht. Mit dieser Partnerschaft bringen wir unsere Kunden schneller auf den Weg, das Beste unserer führenden PLM- und ERP-Plattformen zu vereinen. Unser Ziel: Kunden beim Aufbrechen der Silos zu unterstützen, damit Produktdesign-Teams, Hersteller und Service-Manager direkt auf die Informationen zugreifen können, die sie für ihre Aufgabe benötigen, kundenspezifische Produkte und Service-Angebote schnell aufzusetzen und zu verwalten. 
 
Nach einem Jahr enger Zusammenarbeit im Teamwork können wir nun nähere Details über unsere gemeinsame Roadmap zur Integration von SAP S/4HANA und der Software Teamcenter von Siemens bekanntgeben. Diese Integration baut auf system- und branchenübergreifenden Best Practices auf und schafft eine neue integrierte Lösung, die Konstruktion, Produktion und das Unternehmensgeschäft zusammenführt. Sie eröffnet Unternehmen einzigartige Differenzierungsmöglichkeiten, mit denen sie die Markteinführungszeiten ihrer Produkte verkürzen können, ohne dass sie sich Gedanken um die Komplexität der Integration machen müssen. Damit reduzieren sie auch ihre Gesamtkosten (Total Cost of Ownership). 
 
Bis Ende 2022 werden wir die Integration in drei Phasen umsetzen, wobei weitere Anschlussphasen für neue digitale Fäden über diesen Zeitraum hinaus geplant sind.
 
Phase I (Oktober 2021) befasst sich mit den Grundlagen der Produktentwicklung, die den Rahmen für eine Reihe Kerngeschäft-Szenarien auf Basis eines gemeinsamen Domain-Modellsl bilden, das die End-to-End-Geschäftsprozesse absichern soll. Das bringt eine Verbesserung der systemübergreifenden Nachverfolgbarkeit und der Verknüpfungen zwischen Siemens und SAP. 

In Phase II (Frühjahr 2022) soll die Markteinführungszeit dadurch verkürzt werden, dass die Integration zwischen Produktentwicklung, erweiterter Lieferkette und Produktionsbetriebsplanung optimiert und die Grundlage für erweiterte Funktionalitäten geschaffen werden, zum Beispiel Variantenregeln, Projekt- und Portfoliomanagement ebenso wie die Integration in die Fertigung. 

Phase III (Herbst 2022) wird sich mit der bidirektionalen Nachverfolgbarkeit und Zusammenarbeit zwischen Fertigungs- und Produktionstechnik im geschlossenen Regelkreis beschäftigen und Anwendungsfälle beleuchten, zum Beispiel systemübergreifende Wirkungsanalyse, Einleiten von Veränderungsprozessen und Prozessausführung. 
 
Diese Roadmap zeigt unseren geschätzten Siemens- und SAP-Kunden klar den Weg auf, wie sie zunehmend komplexe und konfigurierbare Produkte managen und die Herausforderungen immer kürzerer Innovationsraten bewältigen können. Unsere Zusammenarbeit hilft unseren Kunden, den digitalen Wandel im eigenen Unternehmen schneller zu bewerkstelligen, indem sie unsere branchenführenden Lösungen enger miteinander verbinden. Diese End-to-End-Lösung richtet sich an Teams, die effizienter über Geschäftsnetzwerke hinweg zusammenarbeiten, die produktiver innovative Produkte entwerfen und auf den Markt bringen - profitabel und nachhaltig.
 
Mit dieser Zusammenarbeit unterstreichen beide Unternehmen ihren Anspruch, ihren gemeinsamen Kunden die Innovationen zu bieten, die ihre Bedürfnisse erfüllen - heute und in Zukunft. Diese kombinierte Integrationslösung wird von SAP und Siemens entwickelt und angeboten; sie wird für die Kunden beider Unternehmen verfügbar sein. 
 
Unsere Teams sind ganz begeistert von den Möglichkeiten, die wir unseren Kunden eröffnen, damit ihre Geschäfte weiter wachsen und gedeihen können.
 
Jan Gilg ist President von SAP S/4HANA und Tony Hemmelgarn President and CEO von Siemens Digital Industries Software.

Siemens Digital Industries Software fördert die Transformation von Unternehmen auf ihrem Weg in Richtung „Digital Enterprise“, in dem Engineering, Fertigung und Elektronikdesign bereits heute den Anforderungen der Zukunft entsprechen. Das Xcelerator Portfolio hilft Unternehmen jeder Größe bei der Entwicklung und Nutzung digitaler Zwillinge, die ihnen neue Einblicke, Möglichkeiten und Automatisierungsgrade bieten, um Innovationen voranzutreiben. Weitere Informationen zu den Produkten und Services von Siemens Digital Industries Software finden Sie unter www.sw.siemens.com

Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine vergangenheitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie in dem US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act“ von 1995 festgelegt. Wörter wie „vorhersagen“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „voraussagen“, „beabsichtigen“, „planen“, „davon ausgehen“, „können“, „sollten“, „werden“ sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf SAP sollen solche vorausschauenden Aussagen kennzeichnen. SAP übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, die das zukünftige finanzielle Abschneiden von SAP beeinflussen könnten, wird ausführlicher in den bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im neuesten Jahresbericht Form 20-F. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein unangemessen hohes Vertrauen zu schenken.


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