PMI: Weitere Wachstumsverlangsamung

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Tiefster PMI-Stand seit Oktober 2012

PMI: Weitere Wachstumsverlangsamung
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Archiv | 06.07.2019 | Im Juni lag der procure.ch Purchasing Managers’ Index (PMI) auf einem Stand von 47.7 Zählern und damit um einen Punkt unter dem Wert des Vormonats sowie den dritten Monat in Folge unterhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Tiefer war der Industrie-PMI zuletzt im Oktober 2012.

Die Produktion der hiesigen Industrie nimmt bereits den vierten Monat in Folge ab: Die entsprechende Subkomponente rutschte im Juni unterhalb der Wachstumsschwelle um 0.6 Punkte nach unten auf 48.2 Zähler. Verschlechtert hat sich im Juni gegenüber dem Mai auch die Auftragslage. Die Subkomponente «Auftragsbestand» gab im Berichtsmonat deutlich nach (–3.1 Punkte) und schloss im Berichtsmonat auf dem tiefsten Stand seit September 2012 (43.5 Zähler). Mittlerweile werden die Auftragsbücher in der Industrie seit vier Monaten in Folge dünner.

 

Angesichts der verschlechterten Auftragslage kauften die Unternehmen im Juni deutlich weniger ein als im Vormonat. Die entsprechende Subkomponente schloss mit 42.4 Zählern um 6.3 Punkte tiefer als im Mai und deutlich unter der Wachstumsschwelle.

Konzept des PMI

Das Konzept des PMI ist einfach und wird in den USA seit über 50 Jahren mit Erfolg angewandt. Für die Schweizer PMI Industrie und Service liefern über 300 Einkaufsmanager mit ihren monatlichen Angaben anhand eines standardisierten Online-Fragebogens die Basis zum Index. Sie geben an, wie sich die Performance im laufenden Monat im Vergleich zum Vormonat verändert hat. Die Fragen sind qualitativer Art, d.h. die Einkaufsmanager schätzen ein, ob das Aktivitätsniveau höher, gleich oder tiefer liegt als im vorhergehenden Monat. Credit Suisse Economic Research kommentiert und analysiert die aggregierten Antworten.


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