PMI: Expansion setzt sich zu
Beginn des dritten Quartals fort

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Produktion und Auftragsbestand steigen an

PMI: Expansion setzt sich zu Beginn des dritten Quartals fort
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Archiv | 04.08.2018 | Der procure.ch Purchasing Managers’ Index (PMI) Industrie stieg im Juli (+0.3 Indexpunkte) auf 61.9 (vgl. Abb. 1). Die Schweizer Industrie ist damit gut in das dritte Quartal gestartet und hat das dynamische Wachstumstempo des Vorquartals beibehalten. Die Schweizer Wirtschaft profitiert weiterhin vom soliden Wachstum im Euroraum, das die Nachfrage nach Schweizer Gütern steigert.

Die Produktion beschleunigt sich, was daraus hervorgeht, dass der entsprechende Subindex den zweiten Monat in Folge auf nun 61.8 Punkte gestiegen ist. Diese solide Dynamik dürfte sich in den kommenden Monaten fortsetzen, da die Subkomponente Auftragsbestand um 2.1 Indexpunkte höher ausfällt. Diese Subkomponente hat mit 61.9 Punkten den höchsten Stand seit Februar 2018 erreicht (vgl. Abb. 2). Vor diesem Hintergrund bauen die Unternehmen den Personalbestand weiter aus, wenn auch langsamer. Die entsprechende Subkomponente fiel im Juli erstmals seit Februar unter 60 Punkte. Mit 59.5 Punkten liegt sie jedoch weiterhin deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Konzept des PMI

Das Konzept des PMI ist einfach und wird in den USA seit über 50 Jahren mit Erfolg angewandt. Für die Schweizer PMI Industrie und Service liefern über 300 Einkaufsmanager mit ihren monatlichen Angaben anhand eines standardisierten Online-Fragebogens die Basis zum Index. Sie geben an, wie sich die Performance im laufenden Monat im Vergleich zum Vormonat verändert hat. Die Fragen sind qualitativer Art, d.h. die Einkaufsmanager schätzen ein, ob das Aktivitätsniveau höher, gleich oder tiefer liegt als im vorhergehenden Monat. Credit Suisse Economic Research kommentiert und analysiert die aggregierten Antworten.


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