PMI: Erholung erfasst den Schweizer Arbeitsmarkt

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Die meisten Subkomponenten zeichnen ein gutes Bild

PMI: Erholung erfasst den Schweizer Arbeitsmarkt
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Archiv | 03.03.2018 | Im Februar notierte der procure.ch Purchasing Managers’ Index (PMI) auf einem Stand von 65.5 Zählern und damit abermals praktisch auf dem Wert des Vormonats (+0.2 Indexpunkte). Damit notierte er weiterhin weit in der Wachstumszone auf einem Wert, wie er zuvor nur in Boomjahren erreicht wurde.

Unverändert hoch war die Produktion, die entsprechende Subkomponente kletterte sogar um 1.2 Punkte nach oben auf 67.0 Zähler – der höchste Stand seit dem Erholungsboom im Juli 2010.


Zudem sind die Auftragsbücher nach wie vor gut gefüllt, auch wenn die Subkomponente «Auftragsbestand» im Februar etwas nachgab. Die Erholung scheint sich positiv auf die Arbeitsmarktsituation auszuwirken. Die entsprechende Subkomponente «Beschäftigung» vermochte die Delle vom Vormonat auszuwetzen und notierte mit 58.2 Punkten beinahe wieder auf dem Stand vom Dezember 2017. Die Beschäftigungserholung scheint sich zu festigen, und die Arbeitslosenquote könnte stärker zurückgehen als wir bisher angenommen haben.

Konzept des PMI

Der schweizerische PMI existiert seit Januar 1995. Er ist ein Gemeinschaftswerk der CREDIT SUISSE und procure.ch. Das Konzept des PMI ist denkbar einfach und wird in den USA mit Erfolg seit über 50 Jahren angewandt. Jeden Monat werden über 200 Einkaufsmanager von Schweizer Industrieunternehmen (Produktion) über deren Performance im laufenden Monat im Vergleich zum Vormonat befragt. Die Fragen sind qualitativer Art, d.h. die Einkaufsmanager müssen einschätzen, ob das Aktivitätsniveau «höher», «gleich» oder «tiefer» liegt als im vorhergehenden Monat.


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