Innovatives Design für raueste Umgebungen

Innovatives Design für raueste Umgebungen
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Das Unternehmen Burkhardt-Löffler setzt auf I/O Field.
Archiv | 14.09.2021 | Das IP67-I/O-System Field setzt in puncto Anwendungsvielfalt neue Massstäbe: Verschiedene Gehäusevarianten ermöglichen eine optimale Anpassung an alle Anwendungen und Maschinen. Zudem gibt es das System jetzt mit EtherCAT® - und EtherNet/IP-Modulen – es kann damit noch vielseitiger eingesetzt werden. Die neue Case Study mit Burkhardt-Löffler zeigt, wie das System bei einer neu entwickelten Säge für die nötige Konnektivität sorgt.

Das deutsche Unternehmen Burkhardt-Löffler fertigt Anlagen für die Steinbearbeitung und setzt dabei auf die durchgängige Automatisierung mit dem WAGO-I/O-System Field. Das dezentrale Steuerungssystem punktet unter anderem mit der einfachen Verkabelung, der freien Parametrierung der Ein- und Ausgänge, seiner IP67-Schutzklasse – und der schnellen Implementierung. Zur Case Study geht es hier.
 

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I/O Field überzeugt mit der einfachen Verkabelung, der freien Parametrierung der Ein- und Ausgänge und seiner IP67-Schutzklasse.

Was bietet das I/O-System Field?


Gehäusevarianten auch für bewegte Anwendungen


Vergossene Metallgehäuse für raueste Umgebungen oder robuste, unvergossene Kunststoffgehäuse mit geringer Masse für bewegte Anwendungen sorgen beim I/O-System Field für kompromisslosen Schutz. Selbst unter härtesten Einsatzbedingungen und Temperaturen von -25 °C bis +70 °C arbeitet das System sicher und zuverlässig.


Individuelle Montagemöglichkeiten


Individuelle Montagemöglichkeiten für eine frontseitige und seitliche Befestigung der Module schaffen weiteren Spielraum, um Signale auf engstem Raum zu erfassen und die Module inklusive Anschlussleitungen geschützt zu montieren. Für die Beschriftung können diese mit WMB Inline oder Beschriftungsstreifen bestückt werden und sind mit einer  eindeutigen Seriennummernkennzeichnung, einem DM-Code für die Maschinenlesbarkeit, versehen.


Auf PROFINET folgen EtherCAT® und EtherNet/IP


Zudem hat WAGO das Connectivity-Spektrum des I/O-Systems Field erweitert: Die I/O-Module ermöglichen den Anschluss an schnelle, ETHERNET-basierte Feldbusse wie PROFINET und jetzt neu auch an EtherCAT® und EtherNet/IP. Mit dieser Erweiterung kann das System in weiteren Märkten und Anwendungen eingesetzt werden. Daneben integriert es einen Web- und OPC-UA-Server. Auch MQTT wird künftig in den Feldbusmodulen als Kommunikationsprotokoll zum Beispiel zur Anbindung an die Cloud unterstützt. Es ist ausserdem vorbereitet für TSN, die Schlüsseltechnologie für eine durchgängige, flexible, leistungsfähige und sichere Vernetzung.


IO-Link für eine intelligente Kommunikation

 

IO-Link ermöglicht einen nahtlosen Datenfluss von der Steuerungs- bis in die Sensorebene. Dadurch werden Projektierung und Verkabelung erheblich vereinfacht, und es ergeben sich neue Möglichkeiten für die Diagnose, Parametrierung und Geräteidentifizierung.


Neuer IO-Link-Konfigurator


Der neue IO-Link-Konfigurator ermöglicht eine umfassende und schnelle IO-Link-Konfiguration des I/O-Systems Field und einen komfortablen Zugriff auf die in den Modulen enthaltenen Daten. Das Tool bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten für IO-Link-Aktoren und -Sensoren, herstellerunabhängige Firmware-Downloads, eine übersichtliche Darstellung der Master-Daten und einen integrierten IODD-Finder (IO Device Description), mit dem sich schnell die richtigen IODD-Dateien finden lassen.


Load-Management zur detaillierten Überwachung


Die Spannungsversorgung ist mit einem hochstromfähigen M12-L-Steckverbinder gelöst, der bis zu 16 A zur Verfügung stellt. Dadurch kann mehr Leistung auf weniger Raum angeschlossen werden.


Mit dem innovativen Load-Management kann die Leistung des Systems durch ein integriertes Lastmanagement der Versorgungsströme optimal ausgenutzt werden. Die Überlastgrenzen der Ausgangsströme können hierfür kanalweise vorgegeben und überwacht werden, ebenso die der Versorgungsströme. Dadurch lassen sich Fehler bei Störungen schneller und differenzierter erkennen und leichter vorhersagen – eine wesentliche Voraussetzung für Zukunftsthemen wie die vorausschauende Wartung.


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