Forscher schöpfen Potenzial von TENGs aus

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Wissenschaftliche Erhebung enthält
Leitfaden, der Konstruktionsweise exakt beschreibt

Forscher schöpfen Potenzial von TENGs aus
Batterien: TENGs übernehmen Energiegewinnung (Foto: pixelio.de, Tim Reckmann)
Archiv | 06.10.2018 | Forscher der University of Surrey haben die Effizienz von sogenannten Triboelektrischen Nanogeneratoren (TENGs) optimiert. Neben menschlichen Bewegungen können TENGs auch die Energie von Quellen, wie Wind, Wellen und Maschinenvibrationen beziehen. Ein TENG ist ein Energiegewinnungs-Device, das den Kontakt zwischen zwei oder mehr (hybriden, organischen oder anorganischen) Materialien nutzt, um Strom zu erzeugen.

Ideal für diverse Wearables

Die Wissenschaftler stellen im Rahmen ihrer Studie eine schrittweise Anleitung vor, die beschreibt, wie die effizientesten "Energy Harvester" zu konstruieren sind. Eingeführt werden die Elemente "TENG Power Transfer Equation" und "TENG Impedance Plots". Bei diesen beiden Komponenten handelt es sich um Tools, welche den Energie-Output der TENGs maximieren.

 

"Eine Welt, in welcher Energie frei und erneuerbar ist, ist der Grund für unsere Passion bezüglich dieses Projekts. TENGs spielen eine Schlüsselkomponente, wenn es darum geht, diese Vision in die Realität umzusetzen", erläutert Ravi Silva von der University of Surrey. TENGs wären ideal, um Wearables, IoT-Devices sowie selbstladende Gadgets zu entwickeln.

 

Breites Anwendungsspektrum

"Ich bin sehr begeistert, was dieses Projekt anbelangt. Diese Studie definiert die Art und Weise, wie wir Energiegewinnung verstehen, neu. Die neuen Tools, die hier entwickelt wurden, helfen Wissenschaftlern weltweit dabei, das wahre Potenzial von TENGs auszunutzen", erklärt Projektleiter Ishara Dharmasena. Mithilfe des neuen Ansatzes können Energiegewinnungs-Einheiten für spezifische Anwendungsbereiche entwickelt werden. (pte)


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