Elektrische Energie nahezu
emissionsfrei aus Natrium und Wasser gewinnen

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Neuer Forschungsansatz verheißt
grenzenlose Mobilität ohne Umweltschäden

Elektrische Energie nahezu emissionsfrei aus Natrium und Wasser gewinnen
Metaliq will saubere Energie für universelle Mobiliät gewinnen. (©www.metaliq.de)
Archiv | 10.11.2018 | Durch eine gezielte Reaktion von Natrium und Wasser lässt sich elektrische Energie in scheinbar beliebiger Menge erzeugen, ohne schädliche Emissionen in nennenswertem Umfang freizusetzen. Der neue Forschungsansatz wird von Wissenschaftlern aus den USA, Spanien und Deutschland gemeinsam verfolgt und am 8./9. November beim Internationalen Luftfahrtkongress in Köln von namhaften Experten diskutiert.

"Autos, Schiffe, Flugzeuge und andere Maschinen mehr dürften sich in Zukunft hauptsächlich mithilfe vollkommen sauberer elektrischer Antriebsenergie bewegen", erwartet Chemiker Dr. Jörg Rathenow, Geschäftsführer der Metaliq GmbH mit Sitz in Dresden, der an der bahnbrechenden Neuentwicklung maßgeblich beteiligt ist.

 

Utopie wird Wirklichkeit

Der Clou: Das Erzeugen der benötigten Energie beruht bei dem innovativen Verfahren, das mit Brennstoffzellen kombinierbar ist, auf einer kontrollierten chemischen Reaktion zweier Elemente, die überall auf der Welt vorkommen: Wasser und Natrium. Neu ist, dass bei dem von Metaliq federführend entwickelten Ansatz weder Start- noch Betriebsenergie erforderlich sind, um den gewünschten Vortrieb zu erzielen und auf Dauer aufrecht zu erhalten.

 

Dieser neue Ansatz ermöglicht die Herstellung kompakter, leicht zu transportierender Batterien, die über eine hohe Energiedichte verfügen, länger als andere Energieträger gelagert werden können und leicht wieder aufzuladen sind. Notstromversorgung, Elektromobilität, Luft- und Raumfahrt etc. bieten sich zur Anwendung an. Solche Batterien neuester Konzeption kommen beispielsweise auch für Smartphones als Stromquelle in Betracht - und das für eine sagenhafte Leistungsdauer von bis zu 140 Tagen! Das sprichwörtliche Perpetuum Mobile, so scheint es, könnte schon bald keine Utopie mehr sein.

 

Der neue Forschungsansatz wird von Wissenschaftlern aus den USA, Spanien und Deutschland gemeinsam verfolgt und am 8./9. November beim Internationalen Luftfahrtkongress in Köln von namhaften Experten diskutiert. (pte)


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