Effiziente Motorenproduktion mit
der neuesten Generation des LZH IBK

Effiziente Motorenproduktion mit der neuesten Generation des LZH IBK
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Der neueste Innenbearbeitungskopf (IBK) vom LZH zeichnet sich durch eine integrierte Prozessüberwachung und erleichterte Handhabung aus. (Bild: LZH)
16.11.2019 | Motorblöcke aus Aluminium sind deutlich leichter als ihre konventionellen Vorgänger aus Grauguss. Die Zylinderlaufflächen müssen jedoch, um sie langlebig zu machen, mit einer verschleißfesten Beschichtung ausgekleidet werden. Mit dem vom Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) entwickelten Laser-Innenbearbeitungskopf (IBK) können die Zylinder-Innenflächen dafür vorbereitet werden. Der IBK ist bereits im Serieneinsatz, die neue Generation R7 wurde nun ausgeliefert.

Die Weiterentwicklung des IBK erfolgte in engem Kundenkontakt. Die Sensorik zur Prozessüberwachung im neuen IBK R7 ist nun voll intergiert und die Handhabung des Systems ist gegenüber den Vorgängern erleichtert. Darüber hinaus wurde der Strahlengang optimiert, um Verschmutzungen zu vermeiden.

 

Rotierender Laserstrahl strukturiert die Aluminiumoberfläche

Der IBK besteht aus einer Spindel an deren Ende ein rotierendes Strahlumlenkungselement angebracht ist. Aus diesem tritt bei der Bearbeitung ein fokussierter Laserstrahl aus. Die Spindel senkt sich in die Bohrung ab und gleichzeitig rotiert das Spindelende mitsamt dem Umlenkelement. Auf diese Weise werden grabenähnliche Strukturen in die aufzurauende Oberfläche eingebracht. Ein spezieller Reinigungsschritt nach dem Aufrauen und vor dem Beschichten, wie etwa beim Korundstrahlen, ist nicht notwendig. Da der IBK praktisch verschleißfrei arbeitet, ist der Laserprozess den konventionellen, spanenden Aufrauprozessen überlegen.


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