Deutscher Zukunftspreis 2019 für Process Mining

Deutscher Zukunftspreis 2019 für Process Mining
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06.12.2019 | Der Deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in Berlin die Entwickler Alexander Rinke, Martin Klenk und Bastian Nominacher für ihr Projekt „Process Mining – Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Arbeit und Wertschöpfung in Unternehmen“ mit dem Deutschen Zukunftspreis 2019 ausgezeichnet, dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation.

Das Team hat ein vielseitiges und einfach zu handhabendes digitales Werkzeug geschaffen, mit dem sich unternehmerische Prozesse analysieren, darstellen und effizienter gestalten lassen. Das  Tool Process Mining entwirft eigenständig Vorschläge für Verbesserungen und lässt sich in allen Bereichen und IT-Umgebungen einsetzen. Die Innovation hilft, Wartezeiten zu verkürzen, Kosten zu senken und die Produktivität und Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden zu steigern.

 

Die Preisträger sind Gründer und Geschäftsführer der Celonis SE, die als Start-up aus der Technischen Universität München hervorgegangen ist und sich inzwischen zu einem international tätigen Unternehmen entwickelt hat. Bastian Nominacher ist zuständig für das Europageschäft sowie die Bereiche Operations und Finance. Alexander Rinke leitet das Hauptbüro für die USA in New York und verantwortet die strategische Ausrichtung des Unternehmens, und Martin Klenk ist Leiter der Entwicklungs- und Innovationsabteilung.

 

Der Deutsche Bundespräsident würdigt mit dem Deutschen Zukunftspreis herausragende Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Wesentlich für die Entscheidung der Jury sind der wissenschaftlich-technische Innovationsgrad sowie das Potenzial, diese Leistung in zukunftsfähige Arbeitsplätze umzusetzen. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.

Video/Präsentation:

Ebenfalls für den Deutschen Zukunftspreis nominiert waren:

Dr. Christoph Gürtler, Dr. Berit Stange, Covestro Deutschland AG in Leverkusen, und Prof. Dr. Walter Leitner, RWTH Aachen University und Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr, für ihre Arbeiten zu „CO2 – ein Rohstoff für nachhaltige Kunststoffe“ sowie Christina Triantafyllou, Ph. D., Siemens Healthinners AG in Erlangen, Prof. Dr. Arnd Dörfler, Universitätsklinikum Erlangen, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, und Prof. Dr. Mark E. Ladd, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg, mit ihren Entwicklungen zur „Ultra-Hochfeld-MRT – Präzisionsmedizin zum Wohl der Patienten“.

 

Sie wurden mit einer Urkunde geehrt und durch die Jury in den „Kreis der Besten“ des Deutschen Zukunftspreises aufgenommen.


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