BVS-Cockpit: Machine-Vision-Lösungen für Jedermann

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Optimierte Bedienung und Konfiguration
von Applikationen mit Balluffs BVS Cockpit

BVS-Cockpit: Machine-Vision-Lösungen für Jedermann
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Effizient nutzen lassen sich die Balluff Industrial Cameras mit dem externen SmartController von Balluff.
Archiv | 27.11.2018 | Machine-Vision-Lösungen – ein Buch mit sieben Siegeln, das immer nur von Experten angegangen werden kann? Das muss nicht sein. Balluff zeigt mit seiner neuen Bedienoberfläche BVS-Cockpit, dass das Gros der Aufgaben auch einfacher zu lösen ist. Sie gibt den Benutzern größtmögliche Unterstützung und Hilfe bei der Entwicklung von Inspektionsprogrammen und beim Prüfprozess selbst an die Hand. Ausgesprochene Bildverarbeitungsexperten sind nur noch bei ganz kniffligen Aufgaben gefragt

Der besondere Clou, mit der skalierbaren Lösung lassen sich unterschiedliche Geräteplattformen aus dem Balluff Vision-Portfolio nutzen und so Synergieeffekte generieren. So muss sich der Anwender bei unterschiedlichen Vision-Elementen innerhalb einer Prozesskette etwa zur Rückverfolgung oder Sicherung der Produktqualität dank des einheitlichen, immer gleich gestalteten Bedienkonzeptes nicht mehr umstellen.


Der oder die Nutzer können ortsunabhängig über das gesamte Netzwerk, mit einem gängigen Webbrowser auf die Benutzeroberfläche und die einzelnen Machine-Vision-Applikationen  zugreifen. Für Ordnung bei Mehrfachzugriffen und die entsprechenden Rechte sorgt ein ausgefeiltes, abgestuftes Benutzermanagement. Automatisch lassen sich nach jedem Inspektionsdurchlauf alle Testergebnisse und nach Bedarf auch Bilder auf einen Server (FTP, FTPS, Verzeichnis) zur Dokumentation abspeichern.


Wie wurde nun erreicht, dass dieser Funktionsumfang und die direkten Bildverarbeitungsaufgaben einfach zu realisieren sind?
Das liegt in der Struktur des Systems selbst – es ist alles an Bord. Über den Webzugriff hat der Benutzer automatisch immer die richtige Softwareversion und die richtigen Handbuchunterlagen dabei. Besonders am Anfang oder bei neuen Funktionen hilft die integrierte Onlinehilfe über erste Klippen hinweg. Diese kann dann nach Bedarf auch ausgeschaltet werden
Die im Webbrowser erscheinende Oberfläche folgt klaren Strukturen. Dem Nutzer werden nur noch die für seine aktuelle Aufgabe relevanten Informationen gezeigt. Weitere Parameter „schlummern“ dann noch in den Tiefen der Software, bis sie gebraucht werden. Für ein zusätzliches Plus an Übersichtlichkeit sorgt die Beschränkung auf drei Menüebenen ohne verschachtelte Untermenüs.

 

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Konfigurationsmodus mit Tools: Im Konfigurationsprogramm lassen sich Inspektionsprogramme erstellen.
Im sogenannten Monitormodus erfolgt die Anpassung an die „Außenwelt“ (Feldbus, IO, Systemzeit). Hier kann der Anwender auch die gewünschten Inspektionsprogramme auswählen und ausführen. Die Ergebnisse werden dann definiert über bestimmte Ausgänge weitergegeben oder über sogenannte Ergebnispakete der SPS oder einem Steuerungsrechner zugeleitet. Parallel zum aktuellen Inspektionsdurchlauf kann die Historie eingesehen werden
Möchte der Nutzer Inspektionsprogramme erstellen oder verändern, muss er nur in den Konfigurationsmodus wechseln, um Analysewerkzeuge aus einem Werkzeugkasten auszuwählen, sequentiell anzuordnen, die Parameter zu definieren und bei Bedarf auch Kontrolltoleranzen festzulegen. Außerdem kann er hier die wichtigen Zwischenergebnisse für den Monitormodus auswählen. Bei einigen Tools kommen auch sogenannte Wizards (Assistenten) zum Einsatz, die anhand von Objekten eine Parametrierung automatisch vornehmen. Hier führt die Oberfläche schrittweise durch die Parameterdefinition, Suchregionen werden festgelegt und eventuell Gut- und Schlechtbeispiele eintrainiert. Die Software ermittelt daraus optimale Parametereinstellungen, die anschließend aber auch noch angepasst werden können. Alle Werkzeuge basieren auf der HALCON Bibliothek von MVTec Software GmbH, was für den Normalnutzer in der Praxis aber keine Bedeutung hat, denn die Balluff-Software führt den Nutzer durch das Programm anhand von einfachen selbsterklärenden Kurzbeschreibungen wie „Objekt finden“, „Text lesen“, „Helligkeit prüfen“ etc.
Im Statistikmodus, der parallel zur Inspektion z.B. aufgerufen werden kann, erhält der Anwender wichtige Einblicke in die Produktionsqualität. Gesamtstatistikwerte sowie einzelne Parameterverläufe werden zeitlich und statistisch aufbereitet und in Form von Histogrammen dargestellt, ohne die Performance der laufenden Inspektion zu beeinflussen. Mit nur einem Klick lässt sich so auch von einem Diagrammpunkt auf die dazugehörige Inspektionsanzeige im Monitormodus wechseln.
 
Fazit:
Die moderne, flexible Fertigung kommt ohne die industrielle Bildverarbeitung nicht aus. Mit der übersichtlichen Benutzeroberfläche BVS-Cockpit gelingt der einfache Zugriff auf alle Funktionen. Ohne spezielle Vorkenntnisse kann der Nutzer seine Vision-Applikationen einrichten und bedienen. Kurzum: Eine Machine- Vision-Lösung für Jedermann. 

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