Auch der Industrie-PMI hat den Einbruch wettgemacht

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PMI Industrie beinahe wieder an Wachstumsschwelle

Auch der Industrie-PMI hat den Einbruch wettgemacht
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Archiv | 08.08.2020 | Der procure.ch Purchasing Managers’ Index (PMI) für die Industrie hat den Einbruch wieder wettgemacht, während sein Pendant für den Dienstleistungssektor sogar auf ein Wachstum hindeutet. Die Erholung im Dienstleistungssektor verliert aber an Kraft. Die Nutzung der Kurzarbeit nimmt weiter ab, die Arbeitsmarktlage bleibt aber angespannt. Gleichzeitig kaufen mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen aufgrund der Corona-Krise mehr im Inland und in der EU ein, bzw. beinahe jedes zweite plant, dies in Zukunft zu tun.

Der procure.ch Purchasing Managers’ Index (PMI) für die Industrie hat im Juli fast die Wachstumsschwelle von 50 Punkte erreicht. Mit einem Wert von 49.2 Zählern liegt er beinahe wieder auf dem Stand von Februar 2020 (49.5 Punkte) – dank dem markanten Anstieg um 7.3 Punkte gegenüber dem Vormonat wurde der Einbruch von März/April beinahe wettgemacht. Damit liegt der Industrie-PMI mittlerweile sogar über dem Stand von vor einem Jahr.

Konzept des PMI

Das Konzept des PMI ist einfach und wird in den USA seit über 50 Jahren mit Erfolg angewandt. Für die Schweizer PMI Industrie und Service liefern über 300 Einkaufsmanager mit ihren monatlichen Angaben anhand eines standardisierten Online-Fragebogens die Basis zum Index. Sie geben an, wie sich die Performance im laufenden Monat im Vergleich zum Vormonat verändert hat. Die Fragen sind qualitativer Art, d.h. die Einkaufsmanager schätzen ein, ob das Aktivitätsniveau höher, gleich oder tiefer liegt als im vorhergehenden Monat. Credit Suisse Economic Research kommentiert und analysiert die aggregierten Antworten.


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