PMI: Steigende Preise

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Subkomponenten unterstrichen das positive Bild

PMI: Steigende Preise
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Archiv | 03.02.2018 | Im Januar notierte der procure.ch Purchasing Managers’ Index (PMI) auf einem Stand von 65.3 Zählern und damit praktisch auf dem Wert des Vormonats (–0.3 Indexpunkte). Beim Vergleich mit dem Vormonat gilt es zu beachten, dass zu Jahresbeginn die Saisonbereingungs-faktoren neu berechnet werden, weshalb die Zeitreihe leicht revidiert worden ist.

Die Aussichten für die Schweizer Industrie sind gut: Auch die meisten Subkomponenten deuten auf anhaltenden Rückenwind hin. So sind die Auftragsbücher gut gefüllt. Die entsprechende Subkomponente «Auftragsbestand» kam auf dem höchstens Stand seit dem Erholungsboom 2010 zu liegen.

 

Diese erfreuliche Entwicklung lässt auf eine dynamische Industrieproduktion für die nächsten Monate hoffen. Ebenfalls positiv zu werten ist der abermalige Abbau der Lagerbestände an Fertigprodukten trotz grösserer Einkaufsmenge und reger Produktion. Und sogar der Personalbestand wurde im Januar aufgestockt, wenn auch wieder in eher verhaltenem Tempo. Die entsprechende Subkomponente lag mit 55 Punkten vergleichsweise knapp über der
Wachstumsschwelle.

Konzept des PMI

Der schweizerische PMI existiert seit Januar 1995. Er ist ein Gemeinschaftswerk der CREDIT SUISSE und procure.ch. Das Konzept des PMI ist denkbar einfach und wird in den USA mit Erfolg seit über 50 Jahren angewandt. Jeden Monat werden über 200 Einkaufsmanager von Schweizer Industrieunternehmen (Produktion) über deren Performance im laufenden Monat im Vergleich zum Vormonat befragt. Die Fragen sind qualitativer Art, d.h. die Einkaufsmanager müssen einschätzen, ob das Aktivitätsniveau «höher», «gleich» oder «tiefer» liegt als im vorhergehenden Monat.


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