Neue Aufbereitungsanlage für
Schlacke aus Kehrichtverbrennungsanlagen

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Abgabetermin: 21.03.2017

Auftragsart: Lieferung

Archiv | 07.02.2017 | Unternehmerauftrag für die Lieferung und Inbetriebnahme einer Schlackenaufbereitungsanlage auf der Deponie Laufegraben.

Die zu verarbeitende Schlacke ist nass ausgetragene KVA-Schlacke aus Schweizer Siedlungsabfall (Haushalts-, Gewerbe- und Industrieabfall).

Die Anlage besteht im Wesentlichen aus:

  • Annahmetrichter für Beschickung mittels Radlader
  • Anlagentechnik zur Abscheidung von Eisen und Nichteisenmetallen, sowie weiteren Fraktionen
  • Handsortierung
  • Zugehörige Fördertechnik
  • Zughörige elektrische Mess-, Regel- und Leittechnik
  • Erforderlicher Stahlbau zur Abstützung und Wartungszugang der Anlage
  • Witterungsschutz

Für die neue Schlackenaufbereitungsanlage gelten die folgenden Rahmenbedingungen:

  • Durchsatz: 70'000 Tonnen Schlacke pro Jahr
  • Betriebsstunden: 1500 Stunden pro Jahr
  • Lebensdauer der Anlage: mindestens 10 Jahre

Die Schlacke weist folgende Eigenschaften auf:

  • Wassergehalt: 10 - 25 %
  • Anteil Unverbranntes: 1 - 3 %

Die Aufbereitungsanlage separiert folgende Fraktionen aus der Rohschlacke:

  • Unverbranntes
  • Magnetischer Eisenschrott
  • VA Stahl (Rostfreier Stahl oder auch Chromnickelstahl)
  • Nichteisen Metalle, wie Aluminium, Kupfer etc.
  • Fe/Cu Mischkörper, insbesondere Motorenwicklungen

Die fertig aufbereitete Schlacke darf im Sinne von Ziffer 4.3 lit.a des Anhangs 5 der Verordnung über die Vermeidung und Entsorgung von Abfällen (SR 814.600) maximal 0.5 Gewichts-% partikuläre Nichteisenmetalle enthalten.

 

Bedarfsstelle/Vergabestelle:
KEWU AG

HINWEISE: Beachten Sie bitte die Eingabevorschriften. Dies ist keine amtliche Veröffentlichung. Massgebend sind die vom seco mit einer elektronischen Signatur versehenen SHAB-Daten. Die Adresse für die Unterlagen sowie eine detaillierte Beschreibung finden Sie auf der SSL-gesicherten Detailseite.