Auftragsart: Dienstleistung
22.04.2026 | Das Universitätsspital Zürich (USZ) wird derzeit mit Fernwärme beheizt. Für die Wärmeversorgung stehen Ferndampf sowie Pumpenheisswasser (PHW) des Energieversorgers Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) zur Verfügung. Das Ferndampfnetz wird im Jahr 2034 stillgelegt, wodurch die Wärmeversorgung der Gebäude künftig vollständig über PHW erfolgen muss. Bereits heute werden einzelne Gebäude über PHW beheizt; auch die Trinkwarmwasser-Bereitstellung (TWW) wird teilweise über das PHW-Netz abgedeckt. Das PHW-Netz verfügt über mehrere Wärmeübergabestationen, die jeweils mit mehreren Wärmetauschern ausgestattet sind. Die Gesamtwärmeleistung des Netzes beträgt über 30 MW. Derzeit sind jedoch nicht alle Gebäude vollständig an das PHW-Netz angeschlossen; einige werden weiterhin teilweise oder vollständig über Ferndampf versorgt. Die neue Heizkurve ist verbindlich. Die Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf und Rücklauf (VL/RL) muss künftig mindestens 40 K betragen (heute: mindestens 20 K). Zudem darf die Rücklauftemperatur 50 °C nicht überschreiten. Diese Anforderungen können aktuell nicht erfüllt werden; auch der PHW-Vorlauf liegt derzeit konstant höher als von der vereinbarten Heizkurve vorgesehen. Darüber hinaus verfügt das USZ über ein Energierückgewinnungsnetz (ERG), welches zurzeit nicht bestimmungsgemäss im Heizbetrieb funktioniert. Die Ursache der Störung ist noch nicht abschliessend geklärt.
Auftraggeber (Beschaffungsstelle/Bedarfsstelle):
Universitätsspital Zürich