Statische Elektrizität
minimieren, Produktion maximieren

Statische Elektrizität minimieren, Produktion maximieren
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30.09.2014 | Durch statische Elektrizität kaum voneinander trennbare Werkstücke im Teileförderer, zerknitternde Folien, Staubablagerungen auf glatten Flächen oder elektrische Schläge stören Produktionsprozesse erheblich. Häufige Folge sind Qualitätsverluste, Ausschuss, Stillstände oder gar Personenverletzung. Ionisierer von SMC beseitigen den lästigen Störfaktor und maximieren die Produktion.

Wer kennt es nicht? Man steigt aus dem Auto und beim Schliessen der Tür erfährt man an den Fingern einen elektrischen Schlag. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit häufen sich solche Vorfälle. Die unangenehmen Schläge werden durch statische Elektrizität verursacht, welche praktisch überall entsteht, wo Dinge gegeneinander reiben.


Auch die Industrie kennt dieses Phänomen nur zu gut. Hier kann statische Elektrizität die Produktionsprozesse empfindlich stören. Sie führt zu unerwünschter Staubanziehung durch Kunststofffolien oder PET-Flaschen, lässt Werkstücke kaum trennbar aneinander haften und bewirkt, dass sich Teile von einander abstossen. „Die Folgen davon sind Produktionsausfälle, Qualitätseinbussen oder gar Ausschuss bis hin zu Gefährdung des Personals“, erklärt Daniel Rellstab, Produktmanager bei der SMC Pneumatik AG. Die weltweit führenden Experten in der Pneumatik führen seit fünf Jahren eine Ionisierer-Produktpalette, welche den Kunden hilft, die benannten Störfaktoren zu beseitigen.

„Einzigartig auf dem Markt“

„Einzigartig auf dem Markt“
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Ionisierer sorgen für störungsfreie Teile-Förderung

Rellstab verrät: „SMC-Ionisierer funktionieren nach dem Korona-Prinzip.“ Das heisst, eine Elektroden-Nadel wird entweder positiv oder negativ geladen und gibt entsprechend geladene Ionen ab, abhängig davon, was zur Beseitigung der statischen Elektrizität am Werkstück benötigt wird. Die Frequenz bestimmt in welchem Intervall die unterschiedlich geladenen Ionen abgegeben werden, um ein möglichst geringes Ionen-Gleichgewicht zu erreichen. Mit diesem Prinzip senken die SMC-Ionisierer das elektrostatische Potenzial am Werkstück auf maximal 25 Volt. Durch Reibung verschiedener Materialien kann gut und gerne ein elektrostatisches Potenzial von mehreren 1‘000 Volt entstehen, was für Menschen nicht mehr ungefährlich ist. „So zählt der Personen-Schutz zu den häufigsten Gründen für den Einsatz eines Ionisierers“, weiss Daniel Rellstab. Die Montage eines Ionisierers am richtigen Ort erlöst die Mitarbeiter von den unangenehmen elektrischen Schlägen.


Generell zählen die Kunststoff-, Textil-, Elektronik- und Verpackungsindustrie zu den Hauptkunden für SMC-Ionisierer. Bei Spritzgussmaschinen verhindern sie das Haften der Teile in der Gussform. Bei Verpackungsmaschinen oder Bestückungsautomaten sorgen sie für die störungsfreie Wicklung von Folien oder Teileförderung. Bei der LED-Produktion verhindern sie die Zerstörung von Bauteilen.


Mit der so genannten Ion-Box bietet SMC ganz neu auch der Uhren- und Pharmaindustrie eine Ionisierer-Lösung. „Die meines Wissens auf dem Markt einmalige Ion-Box eliminiert nicht bloss die statische Elektrizität, sondern kann den dadurch gelösten Staub gleich wegblasen und absaugen“, schwärmt Rellstab. Als mögliche Anwendungen nennt er das Verpacken von Uhren oder Kontaktlinsen, erfolgreiche Experimente liefen bereits.

Grosse Wirkung mit geringen Kosten

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Die Ion-Box eliminiert nicht die statische Elektrizität und kann den Staub gleich wegblasen und absaugen

Wie bei der neuen Ion-Box gehen dem Einsatz eines Ionisier-Gerätes meistens gründliche Tests voraus: „Wir möchten mit möglichst geringen Kosten die grösste Wirkung erzielen“, so der SMC-Produktmanager. Deshalb wird in einer ersten Phase mit professioneller Testausrüstung genau abgeklärt, wo das Problem in der Anwendung entsteht. Daraus lässt sich schliesslich der richtige Ort für die Montage des Ionisierers sowie dessen Ausführung ableiten. Für Transportanwendungen wie beispielsweise Fliessbänder oder das Fördern von Folien kommt vor allem der Stab-Ionisierer zur Anwendung. „Er ist unser Alleskönner“, erklärt Daniel Rellstab. „Seine Frequenz lässt sich verstellen und durch die Verwendung eines Feedbacksensors nahe am Werkstück eliminiert er die statische Elektrizität in Sekundenbruchteilen“. Daneben bietet SMC den Gebläse-Ionisierer IZF, welcher bevorzugt bei ruhenden Flächen eingesetzt wird. Für den punktuellen Abbau statischer Elektrizität steht der Düsenionisierer IZN zur Verfügung.


Bei sämtlichen Geräten wird die Hochspannung im Gerät erzeugt, womit sich ein externes Hochspannugsteil erübrigt. So wird die Maschine so wenig wie möglich beeinflusst. Zudem lassen sich alle Elektrodennadeln einzeln sehr einfach auswechseln. Die Ionisierer zeigen den Grad der Verschmutzung an der Nadel und ermöglichen so dem Wartungspersonal die Geräte in den periodischen Wartungszyklus aufzunehmen.


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Rubriken: Automation

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