Optimaler Kühlschmierstoff für besseren Durchblick

Optimaler Kühlschmierstoff für besseren Durchblick
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15.10.2015 | Vor einem undurchsichtigen Problem stand die Firma IBOR im luzernischen Ettiswil – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Vor allem bei der Aluminiumzerspanung kam es zu einer unangenehmen Nebelbildung – verursacht durch den Kühlschmierstoff. Beunruhigend war zudem, dass ein Mitarbeiter unter Hautreizungen und Atemproblemen litt.

Die IBOR AG, beheimatet in Ettiswil im Kanton Luzern, ist ein Lohnfertiger, der sich auf das CNC-Fräsen von grossen Platten und Flachteilen, 5-Achsen-Teilen und Leichtbauteilen spezialisiert hat. Das Unternehmen arbeitet mit dem Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2008. Damit soll die Topqualität und Präzision der hergestellten Teile sowie die absolute Termintreue sichergestellt werden. Ausserdem bietet die Firma 3D-Messtechnik als Service an. Die IBOR AG investiert laufend in ihre Mitarbeiter, neueste CNC-Maschinen, die Infrastruktur und modernste EDV-Lösungen. Verarbeitet werden Aluminium, Stahl und Edelstahl.
 


Hautreizungen und Atemprobleme
 
Das Problem musste nicht lange gesucht werden, als der Blaser Swisslube Anwendungstechniker Hans-Peter Dubach Mitte 2014 zusammen mit den Verantwortlichen der IBOR AG zu einer Analyse  in den Produktionsräumlichkeiten eintraf: „ Zum einen war da das Zerstäubungsproblem“, blickt IBOR Geschäftsführer Manuel Meier zurück. Die weitaus grössere Sorge für das Luzerner Unternehmen waren aber gesundheitliche Schwierigkeiten eines Mitarbeiters. Meier: „Die Nebelbildung an sich wird da zur Nebensache. Ein Mitarbeiter klagte über Hautreizungen an den Händen und über Atemwegsprobleme. Wir mussten schnellstmöglich handeln, um ein gutes Arbeitsumfeld und Prozesssicherheit langfristig herzustellen.“
 


Gesamtheitlicher Ansatz
 
Die Produktion und der bis dahin eingesetzte Kühlschmierstoff wurde im Detail unter die Lupe genommen. „Die Emulsion wird mit hohem Druck durch die Werkzeuge (Innenkühlung) gepumpt. Bei der Verneblung spielt die Teilchengrösse – also die Grösse der Tropfen der Emulsion – eine wichtige Rolle“, sagt Niklaus Allemann, Verkaufsleiter Metallbearbeitung Schweiz bei Blaser Swisslube.
 
Aufbauend auf den Analysen, langjähriger Erfahrung und in Abstimmung mit dem Blaser Swisslube Kundendienst schlug Anwendungstechniker Hans-Peter Dubach die Verwendung des Kühlschmierstoffes B-Cool 755 vor. „Das Produkt B-Cool 755 ist sehr Prozessstabil und kann auch unter hohen Drücken eingesetzt werden, ohne dass Verneblungen entstehen.“
Daher war dieser Kühlschmierstoff für die Zerspanungsoperationen bei IBOR bestens geeignet“, erklärt Dubach.
 
Innerhalb von zwei Wochen wurden die Kühlschmierstoffe in den Maschinen der IBOR Produktionshalle mit Blasoclean AF ergänzt. Blasoclean AF ist ein alkalischer Zusatz, der zur Stabilisierung der Kühlschmierstoffe und zur optimalen Reinigung sowie zur Vorbereitung einer Neubefüllung von Werkzeugmaschinen und Kühlschmierstoff-Kreisläufen verwendet wird.
 
In den zwei Wochen, in denen Blasoclean AF dem Kühlschmierstoff beigefügt war, lief die Produktion weiter wie normal.
 


Ein Resultat, welches sich sehen lassen kann
 
Nach der gründlichen Reinigung wurden die einzelnen Maschinen mit B-Cool 755 befüllt. „Der Nebel wurde von einem Tag auf den anderen sehr stark reduziert, praktisch eliminiert“, berichtet IBOR Geschäftsführer Manuel Meier. Als Folge davon erholte sich auch der Mitarbeiter sehr schnell von seinen gesundheitlichen Problemen. Das Arbeitsumfeld konnte durch die Umstellung auf einen neuen Kühlschmierstoff entscheidend verbessert werden.
 
Der Langzeittest ergab eine tiefere Nachfahrrate des neuen Kühlschmierstoffes. Dadurch reduzierten sich die Kühlschmierstoffkosten um rund 20 Prozent. Ergebnisse, die sich sehen lassen können. Damit auch künftig solche Erfolge erzielt werden können, haben sich die IBOR AG und Blaser Swisslube auf eine langfristige Zusammenarbeit verständigt.
 


Das flüssige Werkzeug
 
Mit dem flüssigen Werkzeug bietet Blaser ihren Kunden eine umfassende Beratung, vorzügliche
Produkte und massgeschneiderte Dienstleistungen. Das Ziel der Zusammenarbeit ist immer eine
Verbesserung der Faktoren, die eine erfolgreiche Fertigung ausmachen – der Produktivität,
Wirtschaftlichkeit und Bearbeitungsqualität.


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