Energie sparen mit dezentraler Automation

Energie sparen mit dezentraler Automation
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17.02.2015 | Der Ruf nach intelligenten Gebäuden wird immer lauter, auch zur effizienten Nutzung von Energie. Bestimmte Funktionen wie Licht oder Storen zu automatisieren, ist ein wesentlicher Bestandteil für energieeffizientes Bauen. Besonders für Nachrüstungen in Altbauten oder für den schrittweisen Ausbau eignen sich dezentrale Systeme.

Eine intelligente Gebäudeautomation kann viel Energie sparen, wenn zum Beispiel die Storen für angenehme Raumtemperaturen sorgen oder das Licht automatisch ausschaltet, wenn das Tageslicht ausreicht. Dezentrale Systeme bieten hier grosse Vorteile. Zusätzlich bieten sie eine grössere Betriebssicherheit durch ihre Struktur ohne zentrale Steuereinheit. Fällt einmal ein Teil aus, können alle anderen Komponenten dennoch weiter ihren Dienst versehen.
 
Das Gebäudeautomationssystem Sigmalon setzt komplett auf diese dezentrale Installation. Jeder Knoten enthält die nötige Intelligenz und die Kommunikation zwischen den einzelnen Knoten erfolgt direkt über das normale 230-V-Stromnetz.
 
Auf bewährte Systeme aufbauen
Sigmalon baut auf LON und der bewährten Powerline-Kommunikation von Echelon. Diese langjährig erprobten Systeme sind ausgereift, einfach in der Bedienung und ermöglichen das einfache Prinzip: „Schalter raus – Sigmalon rein“. Bestehende Schalter können einfach durch Sigmalon-Knoten ersetzt werden, Buskabel und zusätzliche Kommunikations-Schnittstellen sind überflüssig. Die gesamte Kommunikation läuft über das normale Stromnetz – auch phasenübergreifend. Das macht die Installation für jeden Elektriker zum Kinderspiel. Schnell und einfach wird aus einer konventionellen Elektroinstallation eine individuelle, leistungsfähige und ausbaubare Gebäudeautomation. Und mit dem Sigmalon-Profiler ist sie für Fachleute und sogar für technisch interessierte Bauherren leicht konfigurierbar.

Energiewende – intelligente Gebäudeautomation spart Energie

Mit Blick auf die Energiewende und die Energiestrategie 2050 des Bundes, kann eine dezentrale Gebäudeautomation ideal zur Einsparung von Energie zum Einsatz kommen. Intelligente und vernetzte Systeme wie Sigmalon ermöglichen eine automatische Steuerung des Stromverbrauchs. Mit Witterungsfühlern und Dämmerungsschaltern schaltet das Licht erst ein, wenn die Sonneneinstrahlung nicht mehr ausreicht. Eine Alles-Aus-Funktion ermöglich beim Verlassen des Gebäudes die einfache Kontrolle über verdeckte Stromverbraucher.
 
Ideal für Umbau oder schrittweisen Ausbau
In Altbauten fehlen oft Leerrohre für Buskabel. Hier spielt die Powerline-Kommunikation ihre grosse Stärke aus. Schnell und einfach, ohne bauliche Massnahmen. Wer dieses System zuerst in einem begrenzten Rahmen testen will, kann dies mit einer geringen Investition tun. Da jeder Knoten über seine eigene Intelligenz verfügt, braucht das System keine zentrale Steuereinheit. Ein schrittweiser Ausbau kann jederzeit und in jedem Umfang erfolgen. 


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