Die Grenzen des Möglichen zerspanen

Die Grenzen des Möglichen zerspanen
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29.06.2015 | Beim Werkzeugmaschinenhersteller Liechti Engineering genießt die Prozesssicherheit allerhöchsten Stellenwert. Weil dafür eine konstante Spannkraft unerlässlich ist, kommt dem eingesetzten Werkzeugspannsystem eine große Bedeutung zu. Die Schweizer vertrauen dabei seit vielen Jahren insbesondere auf das powRgrip System von REGO-FIX, zumal dieses auch einen erheblich geringeren Werkzeugverschleiß aufweist.

Liechti Engineering ist weltweit der qualitative Marktführer für Programmierungs- und Bearbeitungslösungen in der Herstellung von Strömungsflächen an Turbinenkomponenten. Die Schweizer bieten Gesamtlösungen und sind auf den Bau von Maschinen spezialisiert, die auf komplexe Strömungsteile ausgerichtet sind. Liechti-Fräsmaschinen reduzieren die Bearbeitungszeit aufgrund ihrer spezifischen Profilbearbeitungstechnologie um bis zu 30%. Diese Leistungsstärke basiert vor allem auf Entwicklungskompetenz und Know-how bei der Zerspanung von Materialien wie Titan, Inconel, Nimonic und hochlegierten Stählen.


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Ein ganz wichtiger Aspekt für Liechti Engineering und deren Kunden stellt die Prozesssicherheit dar – die Reproduzierbarkeit muss gewährleistet sein. Dafür ist eine konstante Spannkraft unerlässlich. Zudem läuft im Testcenter in Langnau alles 5-achsig, die Schnittprogramme gar am Limit der Maschine. Wenn ein Werkzeugspannsystem zum Einsatz kommt, muss es unter diesen, auf höchste Effizienz ausgelegten Vorgaben laufen. „Wir setzen jeweils das System, welches sich am besten für die Herstellung eines Werkstücks eignet, ein. Aus diesem Grund arbeiten wir nicht nur mit einem Partner zusammen, können aber in den meisten Fällen powRgrip von REGO-FIX mit den besten Ergebnissen empfehlen“, berichtet Simon Trummer, Senior CAM Application Engineer bei Liechti Engineering. „So werden alle Schlichtbearbeitungen an den Turbinenschaufeln bei uns im Hause vorzugsweise mit dem powRgrip System gemacht. Die dämpfenden Eigenschaften sorgen für eine einwandfreie Oberflächengüte.“

 

Die Schnittprogramme laufen bei Liechti Engineering am Limit. Bei einem Vergleichstest wird mit einem konstanten Bahnvorschub von 7146 mm/Minute gefahren. Die Bearbeitung ist 5-achsig – alle fünf Achsen sind gleichzeitig in Bewegung. Wenn ein Werkzeugspannsystem eingesetzt wird, muss es unter diesen, auf höchste Effizienz ausgelegten Vorgaben problemlos bearbeiten. Beim Test auf der 5-Achs-Fräsmaschine erfolgte die Schlichtbearbeitung eines Schaufelblattes, Material Stainless Steel X20CR3 1.4021 unter gleichen Gegebenheiten. Der Test wurde in beiden Durchgängen 59 Minuten und 30 Sekunden laufen gelassen, Kühlung durch das Werkzeug und peripher. Die Werkzeuglänge – vom Bund des Werkzeughalters bis zur Werkzeugspitze – betrug in beiden Fällen 158.33 mm. Der Blick auf die Mikroskopaufnahme beweist, dass der Verschleiss mit powRgrip eindeutig geringer ausfällt als mit vergleichbaren Produkten. In der Turbinenfertigung müssen die Werkzeuge vor dem Verschleiss gewechselt werden, da sonst die Qualität vom Schaufelblatt nicht mehr gewährleistet ist. Der Wirkungsgrad der Turbine hängt maßgeblich von der qualitativ einwandfreien Oberflächenbeschaffenheit ab.


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Das powRgrip System von REGO-FIX hat sich bei Liechti Engineering absolut bewährt. Gerade für das Schlichten ist es prädestiniert. Bei leichten Schruppanwendungen kommt es ebenfalls häufig mit dem Ergebnis zum Einsatz, weniger Werkzeugverschleiß und eine außerordentlich hohe Vibrationsdämpfung vor allem beim Schlichten und leichten Schruppapplikationen zu bieten. Es spricht auch immer wieder für das powRgrip System, dass das Werkzeug ohne Erhitzung eingespannt werden kann und somit nach dem Einspannvorgang direkt für den Einsatz in der Maschine zur Verfügung steht.


Fazit

Die Vorteile, die aus dem Test für das powRgrip System sprechen, decken sich mit Ergebnissen, die auch in anderen Branchen festgestellt werden konnten. „Bei der Bearbeitung fällt der Werkzeugverschleiß auffällig geringer aus als bei anderen bei uns eingesetzten Systemen. Das Werkzeug wird also durch die Eigenschaften des powRrip Systems geschont und kann länger im Einsatz bleiben“, fasst Simon Trummer zusammen. „Mit Hilfe des Mikroskops können wir genau feststellen, wie sich der Verschleiss am Werkzeug über die Bearbeitungszyklen verhält. Unsere Kunden sparen auf jeden Fall mit dem Wechsel auf das powRgrip System im Einkauf der Schneidwerkzeuge beträchtliche Geldsummen.“


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