«…weil ein starkes Netzwerk wichtig ist.»

«…weil ein starkes Netzwerk wichtig ist.»
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Workshop zum Internationalisierungsverhalten in Basel
16.12.2013 | International tätige Grossunternehmen sind heute eine Selbstverständlichkeit. Doch wie steht es um den Motor der Schweizer Wirtschaft – die KMU? Ausgehend von der Studie "Swiss International Entrepreneurship Survey 2013" fanden diesen Herbst sieben Vertiefungsworkshops rund um das Internationalisierungsverhalten von kleinen und mittleren Unternehmen statt.

Im Rahmen der Studie "Swiss International Entrepreneurship Survey 2013" untersuchten Professor Rico Baldegger und sein Team der Universität Freiburg, wie Schweizer KMU beim Schritt über die Landesgrenze vorgehen und welche Faktoren dabei wichtig sind. Die Studie basiert auf einer umfassenden Umfrage, bei der 788 KMU aus allen Landesregionen der Schweiz mitgemacht haben. Die Ergebnisse der Studie wurden in den Workshops aufgenommen, vertieft und diskutiert. PostFinance unterstützte sowohl die Studie als auch die Workshops.

Erfahrung und ein starkes Netzwerk als unschlagbares Gut

Erfahrung und ein starkes Netzwerk als unschlagbares Gut
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Impression vom Workshop in St. Gallen

Erfahrungen im internationalen Bereich und das persönliche Netzwerk spielen eine wichtige Rolle im Internationalisierungsprozess, dies zeigt die Studie. Entscheidungsträger, die beruflich im Ausland tätig waren oder ihre Ausbildung international ausgerichtet haben, verfügen über einen wichtigen Vorteil. "Internationale Aktivitäten sollen mit internationalen Kompetenzen angegangen werden", lautet ein Verdikt der Studie. Und durch aktives Networking können die eigenen Erkenntnisse mit Erfahrungen von anderen Unternehmen angereichert werden. "Gerade weil ein starkes Netzwerk in dieser Branche sehr wichtig ist, stossen die Workshops auf grosse Resonanz, denn hier findet ein reger Austausch statt", so Rico Baldegger.
 

Die Unternehmer schätzten den aktiven Austausch in den Workshops

Die Workshops zählten insgesamt 50 bis 60 Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz. Wie auch schon bei der Studie repräsentierten die Teilnehmenden die ganze Bandbreite. "Von der Einmannfirma bis zum mittelgrossen Unternehmen hatten wir alles dabei", erzählt Baldegger im Gespräch.
 
Im letzten Workshop in Nottwil (LU) gab es viel Diskussionsstoff. Themen wie das gewisse Fingerspitzengefühl bei wichtigen Entscheidungen, die geforderte Agilität bei der strategischen Planung und das Know-how der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden intensiv diskutiert. "Die Diskussionen waren belebt und offen", sagte einer der Teilnehmer im Anschluss zufrieden. Auch in der Pause erfolgte ein reger Austausch, Visitenkarten wechselten ihre Besitzer, und man erzählte sich Anekdoten aus dem eigenen Unternehmen. Ein KMU-Exponent brachte es auf den Punkt: "Die systematische Erhebung der Studienresultate geben einem handfeste Grundlagen für das eigene Handeln. "Die Erfahrung im internationalen Bereich ist tatsächlich sehr wichtig", meinte ein anderer Unternehmer und ergänzte, "manchmal muss man sich aber auch auf sein Bauchgefühl verlassen". Alle Teilnehmenden waren sich in einem Punkt aber einig: Der Austausch untereinander war ein voller Erfolg.
 
So auch das Fazit von Rico Baldegger: "Die Workshops waren sehr gut. Die Unternehmer haben es geschätzt, in einem anderen Rahmen zu diskutieren und dabei auch in die Tiefe gehen zu können. "Die Zusammenarbeit zwischen der Universität Freiburg und PostFinance funktionierte reibungslos und war eine Bereicherung für beide Seiten. "Es hat immer alles gut geklappt und es war sehr professionell", sagt Professor Baldegger. "Wir hoffen, dass die Zusammenarbeit bestehen bleibt und wir unsere Forschung gemeinsam weitertreiben können".
 
Mit dem Workshop in Nottwil (LU) geht eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe mit vielen Highlights zu Ende. Am Ende steht aber auch immer ein Anfang. Denn für viele KMU stellen die Erkenntnisse aus der Studie und den Workshops einen Startpunkt für den Schritt ins Ausland dar.

Die Workshops wurden von der Hochschule Freiburg in Zusammenarbeit mit PostFinance und Bisnode realisiert.


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