Das Logistikunternehmen Swisslog hat trotz eines Umsatzeinbruchs 2009 den Gewinn auf 17,7 Mio. Fr. gesteigert. Das sind 58 Prozent mehr als im Vorjahr, das vom Verlust beim Verkauf der Wassermann AG belastet worden war.
Zudem fiel das Finanzergebnis weniger schlecht aus und die Steuern sanken um fast die Hälfte von 11,5 auf 6,4 Mio Franken. Wie Swisslog im Communiqué weiter schreibt, trug auch der Abbau von 101 Vollzeitstellen oder 4,7 Prozent des Personalbestandes zum Ergebnis bei.
Die Aktionäre des Aargauer Unternehmens sollen eine unveränderte Dividende von 2 Rappen pro Aktie erhalten. Der Betriebsgewinn (EBIT) ist allerdings von 35,3 auf 28,4 Mio. Fr. gesunken. Die Einbussen in der Sparte Logistikangebote für Spitäler waren weniger markant als beim Geschäft mit Lagerhäusern und Verteilzentren.
Der gesamte Umsatzrückgang um 17,3 Prozent auf 649,9 Mio. Fr. sei Spätfolge des konjunkturbedingten rückläufigen Bestellungseingangs in der zweiten Jahreshälfte 2008, erklärte Swisslog-Chef Remo Brunschwiler. Obschon der Auftragseingang 2009 um 7,4 Prozent auf 642,0 Mio. Fr. zugenommen hat, rechnet Swisslog für 2010 mit nochmaligem Rückgang von Umsatz und EBIT um 5 bis 10 Prozent.