Bossard mit starkem Gewinn- und Umsatz-Einbruch 2009

Mittwoch, 10.03.2010 - 07:47 (sda)

Beim Zuger Schraubenhändler Bossard sind die Umsätze 2009 um fast ein Drittel eingebrochen. Der Gewinn hat sich auf 15,3 Mio. Fr. halbiert. Nur dank Kostenmassnahmen habe das Unternehmen noch grössere Einbrüche vermeiden können, teilte Bossard mit.

So wurde der Personalbestand um 12,3 Prozent auf 1403 Mitarbeitende reduziert. Ein noch grösserer Abbau habe nur dank flexiblen Arbeitszeitmodellen und natürlichen Fluktuationen verhindert werden können.

Der Einbruch der Nachfrage, der Abbau von Lagerbeständen und sinkende Rohstoffpreise hätten zu einem ausserordentlich hohen Umsatzrückgang geführt, schreibt das Unternehmen. Der Umsatz sank um 30,2 Prozent auf 395,1 Mio. Franken.

Der konsolidierte Betriebsgewinn (EBIT) sank innert Jahresfrist um fast 60 Prozent auf 18,8 Mio. Franken. Im Sog der Wirtschaftskrise brach der Konzerngewinn um 53 Prozent auf 15,3 Mio. Fr. ein.

Bossard rechnet weiterhin mit einem schwierigen Marktumfeld. Zuversichtlich stimme, dass sich die leichte Erholung des vierten Quartals 2009 Anfang Jahr fortgesetzt habe und die Preise in den Beschaffungsmärkten stiegen, schreibt das Unternehmen. Falls sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht erneut verschlechterten, dürfte das Resultat 2010 über dem Vorjahr liegen.

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