11.11.2009 | Bei den Energiekosten schlummert in vielen Unternehmen noch beträchtliches Einsparpotenzial. Mit speziellen Consulting-Diensten kann dieses Potenzial genutzt werden.
„Energiekosteneinsparungen in Höhe von 10% sind durchaus möglich und obendrein sofort Ergebniswirksam“, urteilt Ivan Raffainer, Leiter Consulting ABB Schweiz. Allerdings ist dieser Schatz meist nicht einfach zu heben, denn die Sparmöglichkeiten stecken vor allem in vielen Details. Falsch dimensionierte Systeme, verlustreiche Verfahren und ineffiziente Komponenten verbrauchen unnötig viel Energie. Die Zahl dieser ineffizienten Komponenten in einer durchschnittlichen Anlage ist gross. Optimierungen der Energieeffizienz sind hier gefragt.
Die Messlatte für Effizienzberater liegt daher hoch. „Die Potenziale liegen in zahlreichen Bereichen und alle müssen betrachtet werden. Nur ein vollständiges Bild zeigt, wie viel ein Unternehmen sparen kann und welche Strategie zum Ziel führt“, erklärt Raffainer. Als Technologiekonzern mit dem Schwerpunkt Energie- und Automationstechnik verfügt ABB über Kompetenzen in vielen relevanten Bereichen – und davon profitiert das Consulting-Angebot, das der Konzern verstärkt aufbaut. „Wir möchten nicht nur Technologie, sondern vor allem Lösungen bieten“, sagt der Manager. Einer Marktstudie zufolge ist der Bedarf gross, und der Konzern bietet mit seinen vielfältigen Erfahrungen dafür beste Voraussetzungen, doch Raffainer und seine Mitarbeiter verstehen sich in jedem Fall als anbieterunabhängige Berater. „Den Bedürfnissen des Kunden entsprechend bietet ABB Consulting ihre Beratungsdienstleistungen in verschiedenen Ausbaustufen an. Das kann bei Bestandsaufnahme und Verbesserungsvorschlägen beginnen, die dann vom Kunden umgesetzt werden. Die Ingenieure stehen aber auch bereit, an der Umsetzung der Effizienzverbesserung mitzuwirken. Von der Potenzialanalyse bis zu konkreten Verbesserungsprojekten kann das Spektrum reichen. Umfassend ist ebenfalls die Optimierung des Energiehaushalts, bei der Lastvorhersagen erstellt werden, um den Energiebedarf durch Prozesssteuerung zu glätten und die danach resultierende Energie durch Fahrplananmeldung zu günstigsten Bedingungen zu beschaffen. „Ziel ist das Energiemanagement als zentraler Bestandteil des Unternehmensprozesses“, sagt Raffainer. Ständige Überwachung der Verbräuche und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess sorgen dann für stetig sinkende Kosten. Hilfestellung leisten die Berater auch, wenn ein solches Energiemanagement im Betrieb etabliert werden soll. Von steuerlichen Aspekten über gesetzliche Auflagen bis hin zur Schulung der Mitarbeitenden reicht das Beratungsspektrum. Unter Umständen rechnet es sich für ein Unternehmen, das Energiemanagement komplett in fremde Hände zu legen. „Für solche Angebote arbeiten wir gerade Konzepte aus“, betont Raffainer. Die Berater des Technologiekonzerns können sämtliche Leistungen im Rahmen des Energiemanagements aus einer Hand bieten.
