Prozessmanagement: Smarter not harder

Prozessmanagement: Smarter not harder
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Grafik 1: Risikominimierung und Sparpotenzial bei regelmässiger Prozesspflege.
24.05.2011 | Zurück zur Einfachheit: Dargestellt wird eine pragmatische Vorgehensweise für den Aufbau und die Weiterentwicklung eines Prozessmanagement-systems. Die Fokussierung auf eine hohe Granularität ermöglicht es den Unternehmen, die Ressourcen optimal einzusetzen.

In vielen Unternehmen haben sich Prozessmanagement-aktivitäten aufgrund von Erfahrungen und Erkenntnissen kontinuierlich (weiter-)entwickelt, sind aber im ganzheitlichen Sinne selten auf einen systematischen Ansatz zurückzuführen. Wir wollen eine Methode (Swim line) zur Vereinfachung der Prozessvisualisierung vorstellen. Unser Ziel ist dabei, mit einer einfachen Prozesspflege auf einem sinnvoll hohen Niveau zu bleiben und das mit einem möglichst geringen Aufwand. Grafik 1 zeigt aufgrund von Erfahrungswerten die Nachhaltigkeit, Risikominimierung und das Sparpotenzial bei regelmässiger Prozesspflege.

In der Welt des Prozessmanagements wird die Wichtigkeit der Pflege und die Voraussetzung der kulturellen Etablierung durch eine reduzierte und optimierte Prozessdarstellung unterstützt.

Ausgangslage – Menschen im System

Die Zeiten, wo man es nur mit einzelnen abgeschotteten Bereichen zu tun hatte, sind definitiv zu Ende. Jeder von uns hat im Wertschöpfungsprozess einen Partner in einem anderen Bereich. Die Abhängigkeiten sind viel vielschichtiger und müssen aufeinander abgestimmt werden. Neben den wichtigen quantitativen Dimensionen im Bezug auf den Kunden, wie gewünschte Leistungen, entstehender Ertrag und entstehende Kosten, sind heute die qualitativen Dimensionen wie Kundenzufriedenheit, -bindung und -verhalten mit einzubeziehen. Allgemein wird das Ziel verfolgt, die Transparenz gemeinsam erbrachter Leistungen an den Kunden sowie den Umgang mit den richtigen Informationen in der täglichen Arbeit zu optimieren.

Jeder Mensch im Unternehmen ist etwas Besonderes und trägt mit seinem Know-how und seinem Verständnis etwas Einzigartiges zum Ergebnis oder zur Zielerreichung bei. Deshalb wird heute versucht, individuell auf die Besonderheiten und Kenntnisse der Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter einzugehen und ihrer Selbständigkeit ihren notwendigen Wert zu geben. Wenn die Beteiligten ihr Wissen untereinander austauschen und voneinander lernen, entwickeln sie damit auch ihre Arbeitssituation weiter. Entsprechend sollte sich auch die Prozessmethodik anpassen und mitwachsen können.

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