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Weiterentwicklungen bei Material Management
 Querschnitt an weiterentwickelten Produkten für die Bereiche des Materials Management: Trocknen, Fördern, Mischen, Einfärben und Dosieren.
Archiv | 10.10.2011 | Als Höhepunkt für die Bereiche des Material Management, zeigt Motan LUXOR 80/120/160 jetzt auch als Advanced Trockner und SPECTROCOLOR G mit gesteigerter Rentabilität in der Extrusion durch nachhaltiges Materialhandling.
Die
bewährte Baureihe der Systemtrockenlufterzeuger – 250 bis 2400 m³/h –
wurde um drei Größen erweitert: LUXOR 80, 120 und 160. Mit dieser
Ergänzung umfasst die Reihe nun zehn Modelle, ideal für die zentrale
Trocknung von Kunststoffgranulaten aller Art – insbesondere von
hochwertigen Materialien in häufig wechselnden Chargengrößen. Funktionen
wie die Förderung für bis zu 16 Trockentrichter und 24
Maschinenfördergeräte sind hinzugekommen. Ebenso können bis zu drei
Fördergebläse eingesetzt werden. Jede dieser Advanced Versionen kann mit
allen Systemtrockentrichtern frei kombiniert werden. Zusätzlich wurden
die Trockentrichter der Baureihe 100 bis 2400 Liter um die LBA
Systemtrichter 15, 30 und 60 Liter ausgebaut. Ausgestattet sind sie wie
die Großen mit allen wichtigen Optionen.
Die LUXOR 80/120/160
Geräte wurden zu einer Advanced Version mit einem echten
Zweikreisprozess mit zwei Gebläsen und geschlossener Rückkühlung
aufgewertet. Zudem verbessern pneumatische Ventile die
Prozess-Stabilität. LUXOR 80, 120 und 160 erzeugen 80, 120 bzw. 160 m³/h
Trockenluft mit konstantem Taupunkt bis zu -40° C. Die eingesetzten
Molekularsiebpatronen sind abwechselnd in Betrieb. Demzufolge werden die
Verarbeitungsmaschinen mit gleichmäßig getrocknetem Material sicher und
kontinuierlich versorgt. Die drei neuen Modelle sind für maximale
Materialdurchsätze bis zu 70/100/140kg/h ausgelegt.
Anwender
haben bestätigt, dass mit dieser Technologie eine stabile
Prozessführung, geringster Energieverbrauch und eine absolute
Unabhängigkeit des Trocknungsprozesses von der Umgebungsluft erreicht
wird. Somit kann motan beste Trocknungsergebnisse – auch in tropischer
Umgebung – garantieren. Dies kommt dem wachsenden Bedarf an hoher
Prozesstechnik im Kleintrocknerbereich entgegen: es begünstigt
simultanes Verarbeiten verschiedener hochwertiger Materialien oder
schnelle Materialwechsel nachhaltig. Keine Stillstandzeiten und kein
Warten auf verarbeitungsfähiges Material!
In diesem ausgereiften
Kleinsystem wird nun auch ETA plus®, das effiziente „Energiesparpaket“
für die Materialtrocknung genutzt. Es kombiniert die DryingOrganizer
Funktion mit Luftmengenregelung. Die Prozessluftmenge und die
Trocknungstemperatur-Anpassung werden analog zum Energiebedarf des
Materialdurchsatzes geregelt.
ETA plus® vermeidet Unter- bzw.
Übertrocknungen und garantiert beste Trocknungs-Qualität des Granulates
bei geringster Restfeuchte. Verglichen mit konventionellen Trocknern
sind Energie-Einsparungen von mehr als 60 Prozent möglich.
Auf
einem übersichtlichen TFT Touchscreen-Farbmonitor ist eine interaktive
Menüführung vorhanden, welche die Bedienung erheblich erleichtert. Aus
einer hinterlegten Materialdatenbank kann der Kunde sein gewünschtes
Material mit allen Parametern wählen oder seine eigenen Rezepturen in
einer gesonderten Datenbank speichern. Klickt der Bediener das Granulat
seiner Wahl an, so regelt ETA plus® den Rest automatisch. Alle Parameter
für den gesamten Trocknungsprozess sind im Programm hinterlegt. Die
Anlage passt sich an – hinsichtlich Menge, Konditionen, Sommer, Winter,
Tag, Nacht – und trocknet bedarfsgerecht und energiesparend.
Gesteigerte Rentabilität in der Extrusion durch nachhaltiges Materialhandling
Höchsten
Qualitätsanforderungen in der Produktion zu genügen, gleichzeitig aber
konsequent Kosten zu reduzieren – dieser doppelten Herausforderung ist
die Kunststoff verarbeitende Industrie und damit auch der
Kunststoffmaschinenbau permanent ausgesetzt. Dem Mischen und Dosieren
des zu verarbeitenden Materials wird deshalb höchste Bedeutung
beigemessen: Rezepturgenauigkeit und Konsistenz sind Schlüsselfaktoren
für die Produktqualität und damit auch für die Rentabilität. Mit dem
Know-how der motan Misch- und Dosiersysteme Graviblend und Graviplus
sowie aufbauend auf der volumetrischen Variante Spectrocolor V kommt
nunmehr SPECTROCOLOR G auf den Extrusionsmarkt. motan, weltweit an
führender Position im Kunststoff-Materialhandling, rundet somit ihr
umfassendes Programm ab, das für alle Bereiche der volumetrischen und
gravimetrischen Mischung und Dosierung ausgelegt ist. Mit dem kompakten,
modular aufgebauten SPECTROCOLOR G für LIW (Loss-In-Weight) Dosierung
von leicht und normal fließendem Granulat und von Mahlgut erhält der
Anwender ein Gerät mit günstigem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die
klassischen Anwendungsgebiete sind überfütterte Einschnecken- und
unterfütterte Doppelschnecken-Extruder. Damit ist die komplette
Herstellungs-Bandbreite von Rohren, Profilen, Flachfolien, Gießfolien
und Platten aus Kunststoff abgedeckt. Umfangreiche Testreihen im
Dauerbetrieb bestätigen eine konstant hohe Dosierleistung mit einer
Dosierkonstanz von bis zu 0,5 Prozent. Höchste Betriebssicherheit und
damit eine absolut zuverlässige Wiederholgenauigkeit sind folglich
gewährleistet.
Mit dem SPECTROCOLOR G können bis zu sechs
Komponenten mit jeweils einem Durchsatzbereich von 0,2 bis 1200 kg/h pro
Dosierachse eingesetzt werden. Alle metallischen, Granulat berührenden
Teile sind aus Edelstahl und alle Wiegetrichter verfügen über
Sichtgläser zur visuellen Füllstand-Kontrolle. Zur Standardausstattung
gehören die automatische Kalibrierung und ein Rezepturspeicher für
mehrere Misch-Rezepturen. Zur Überwachung der Produktqualität werden die
tatsächlich verwogenen und dosierten Mengen ständig mit den Soll-Werten
per Feedback-Regelung verglichen. Zum Datenaustausch, zur
Datensteuerung und Vernetzung der LIW Prozessdatensätze dient eine
Ethernet-Anbindung zum Material-Management. Ein 5,7“
Touchscreen-Farbmonitor kommuniziert als kleiner PC mit Soft-SPS.
Mittels eines optionalen OPC-Servers kann die SPECTROCOLOR G Technologie
Daten mit übergeordneten BDE-Prozess-Managementsystemen und
-Datenbanken austauschen.

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