Vakuum-Hebegeräte mit druckluftbetriebener Vakuum-Erzeugung

Vakuum-Hebegeräte mit druckluftbetriebener Vakuum-Erzeugung
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Vakuum-Hebegerät VacuMaster Comfort mit pneumatischer Vakuum-Erzeugung zur Handhabung von Holz- und Spanplatten.
Archiv | 01.11.2011 | Die Vakuum-Hebegeräte der Baureihe VacuMaster von Schmalz sind ab sofort auch mit druckluftbetriebener Vakuum-Erzeugung erhältlich.

Elektrische Antriebe liegen im Trend. Energieeffizienz und vielfältige Möglichkeiten bei Steuerung und Prozessüberwachung sind wichtige Gründe hierfür. In der Vakuum-Handhabungstechnik bringen elektrisch betriebene Pumpen und Gebläse jedoch auch Nachteile mit sich. Ob Span-, MDF- oder OSB-Platten: Auf rauher, luftdurchlässiger Oberfläche erreichen Vakuumpumpen oft nicht die hohen Volumenströme, die für eine prozesssichere Handhabung erforderlich sind. Vakuumgebläse sind zwar leistungsfähig, aber auch schwer und teuer. Welche Alternative gibt es?

Bedenkt man, dass Vakuum-Hebegeräte meistens im Umfeld von CNC-Bearbeitungsmaschinen für deren Beladung eingesetzt werden und dort häufig Druckluft die Spannvorrichtungen versorgt, lohnt sich ein näherer Blick hierauf. Wird dieser per se teure Energieträger sparsam eingesetzt, kann er in Sachen Wirtschaftlichkeit durchaus mit elektrischen Antrieben mithalten. Deshalb bietet der Vakuumspezialist Schmalz seine Hebegeräte VacuMaster Basic und Comfort jetzt auch mit pneumatischer Vakuum-Erzeugung an. Hierbei macht sich die große Flexibilität des Baukastens bezahlt. Anstelle einer Vakuumpumpe arbeitet in den neuen Hebegeräten ein Mehrstufenejektor vom Typ SEM 100. Um die Druckluft optimal zu nutzen, hat Schmalz den Ejektor mit einer Luftsparregelung ausgestattet. Diese war in früheren Modellen nicht zu finden und sorgt nun für die nötige Effizienz.

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Neu im VacuMaster-Baukasten: der geregelte Mehrstufenejektor SEM 100.
Ein Rechenbeispiel: Im einschichtigen Betrieb verbraucht der Mehrstufenejektor bei fünf Hebezyklen stündlich à zwei Minuten nur 21,06 m³ Druckluft täglich. Das entspricht Energiekosten von 1,26 Euro pro Tag. Ein permanent betriebener Ejektor des gleichen Typs hat einen um über 10 m³ höheren Druckluftverbrauch. Verglichen mit zwei leistungsschwächeren, nicht geregelten Einzelejektoren - wie sie bei ähnlichen Anwendungen häufig eingesetzt werden - fällt das Ergebnis noch vorteilhafter aus. Das Einsparpotenzial liegt dann bei über 50 Prozent, was bis zu 400 Euro weniger Energiekosten pro Jahr bedeutet. Weitere Merkmale des Mehrstufenejektors SEM 100 sind der niedrige Schallpegel, die kompakten Abmessungen und das geringe Eigengewicht. Dadurch erhöht sich der Handhabungskomfort für den Bediener, der Hebeaufgaben einfacher und schneller ausführen kann.

Die neuen Modelle gibt es als VacuMaster Basic und Comfort jeweils in den Traglastklassen 125 kg und 250 kg. Die Comfort-Variante unterscheidet sich von der Grundausführung Basic durch einen Bedienbügel mit integrierter Steuerung von Vakuumbetrieb und Kettenzug. Bei den Saugplatten kann der Kunde aus dem großen Spektrum des Herstellers wählen. Dank frei verschiebbarer Quertraversen und Saugerhalter lässt sich das Gerät flexibel auf Plattenformate von 2.800 x 2.070 mm und größer anpassen. Die Stärken bei Ergonomie, Sicherheit und Funktionalität behalten die Hebegeräte der neuen Generation also bei.

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