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Servoregler ServoOne mit viel Power
Archiv | 18.01.2012 | LTi hat jetzt den Leistungsbereich der ServoOne-Familie mehr als verdoppelt. Standen bisher Servoregler von 2 A bis 210 A zur Verfügung, so reicht das Spektrum jetzt bis zu 450 A. Die neue Baureihe BG7 ist mit Bemessungsströmen von 250 A, 325 A und 450 A und einem Überlastfaktor von 170% verfügbar.
Die Flüssigkeitskühlung der Geräte garantiert dabei eine sehr kompakte Bauform von nur 380 x 900 x 300 mm. Markant für die Ausführung „Flüssigkeitskühlung“ ist, dass die Verlustleistung der Antriebsregler direkt aus dem Schaltschrank abgeführt wird. Dieses ermöglicht die Senkung der Betriebskosten durch einen geringeren Stromverbrauch, wenn dabei die unterschiedlichen Rückkühleinrichtungen Schaltschrank-Klimaanlage und Wasserrückkühler verglichen werden. Schutz vor Übertemperatur durch Fehlfunktionen im Flüssigkeitskreislauf gewährleistet eine im Servoregler integrierte Flüssigkeitsabrisserkennung. Sie überwacht den Gradienten der Kühlertemperatur und sperrt bei raschen Änderungen die Endstufe. Generatorische Energie kann in einem Shared-DC-Verbund mit am Zwischenkreis angeschlossenen Servoreglern oder durch integrierbare Bremswiderstände abgeführt werden. Durch die Montage der Widerstände direkt auf dem Flüssigkeitskühler des ServoOne ist eine bis zu 5 kW hohe Dauerbremsleistung möglich.
Funktional ist die BG7 wie die anderen ServoOne-Antriebsregler mit allen neuen Technologien ausgestattet. Verschiedene Ethernet-basierende Feldbusse wie z. B. EtherCAT oder SERCOS III erlauben eine perfekte Einbindung in den Bewegungsprozess. Das Generieren von Bewegungsprofilen – selbstverständlich nach internationalen Standards – kann dabei in einer überlagerten Steuerung oder auch direkt im Antrieb erfolgen. Zudem kann der Anwender spezielle Bewegungsprofile wie eine elektronische Kurvenscheibe oder Steuerungsfunktionen mit der integrierten, in IEC 61131 programmierbaren Ablaufsteuerung iPLC, erstellen. Die integrierte STO-Sicherheitsfunktion, zertifiziert nach SIL3 nach EN 62061 oder PL e nach EN ISO 13849, erlaubt in sicherheitsrelevanten Applikationen ein schnelles und preisgünstiges Ab- und Wiedereinschalten der Endstufe. Kostenintensive externe Schaltelemente zur Realisierung der Sicherheitsfunktion können dadurch entfallen.

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