PMBus-fähige ICs für System Power Management und Systemschutz

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Für hohe Spannungen ausgelegt

PMBus-fähige ICs für System Power Management und Systemschutz
National Semiconductor: Für hohe Spannungen ausgelegte, PMBus-fähige ICs für System Power Management und Systemschutz.
Archiv | 21.10.2011 | Der LM5064 und der LM5066 sind zwei neue Lösungen von National Semiconductor, die einen Hot-Swap-Controller mit einer PMBus-kompatiblen SMBus/I²C-Schnittstelle verbinden und eine genaue Messung, Schutz und Steuerung der elektrischen Betriebs­bedingungen von an einen Backplane-Leistungsbus angeschlossenen Systemen er­möglichen. Die Bauteile liefern kontinuierlich in Echtzeit über eine SMBus-Schnittstelle Daten zu Leistungsverbrauch, Spannung und Strom sowie Fehlerinformationen an den Systemmanagement-Host.

Bei beiden ICs beinhaltet der Steuerungsblock eine einzigartige Hot-Swap-Architektur mit einer Strom- und Leistungsbegrenzung zum Schutz empfindlicher Schaltkreise beim Einstecken von Platinen in eine laufende Systembackplane oder Anschluss an eine sonstige stromführende Leistungsquelle. Ein schnell wirkender Leistungsschalter ver­hindert Beschädigungen bei einem Kurzschluss am Ausgang. Eingangs-Unter- oder Überspannungsgrenzwerte und Hysterese sind konfigurierbar, genauso wie die Ein­steckverzögerung und die Fehlererkennungszeit.

Ein Temperaturüberwachungsblock auf dem Baustein, der an eine kostengünstige externe Diode angeschlossen ist, dient der Überwachung der Temperatur des externen MOSFET oder sonstiger wärme­empfindlicher Bauteile. Der PGD-Ausgang zeigt unverzüglich an, wenn eine der Ein­gangs- und/oder Ausgangsspannungen außerhalb des programmierten Bereichs liegt.

Der Überwachungsblock berechnet Istwert und Mittelwert der Betriebsparameter der Subsysteme (VIN, IIN, PIN, VOUT) sowie den Spitzenwert der Leistung. Eine genaue Mittelung der Leistung wird durch Mittelwertbildung des Produkts von Eingangs­spannung und -strom erreicht. Eine Black-Box-Funktion (Telemetrie/Fehler Einzelwert) erfasst und speichert Telemetriedaten und Gerätestatus bei Auftreten eines Warn- oder Fehlerereignisses.

Der LM5064 arbeitet mit negativen Spannungen (Eingangsspannungsbereich -10V bis -80V) und ist daher für industrielle Systeme mit negativer Eingangsspannung geeignet.

Merkmale
  • Eingangsspannungsbereich: 10 V bis 80 V (LM5066)
  • Eingangsspannungsbereich: -10 V bis -80 V (LM5064)
  • Programmierbarer Stromgrenzwert von 26 mV oder 50 mV mit Leistungsbegrenzung (Begrenzung der MOSFET -Verlustleistung)
  • Echtzeitüberwachung von VIN, VOUT, IIN, PIN, VAUX mit einer Auflösung von 12 Bit und einer Abtastrate von 1 kHz
  • Konfigurierbarer Schutz vor massiven Kurzschlüssen durch Leistungsschalter
  • Konfigurierbarer Unterspannungs- und Überspannungsschutz
  • Standortferne Temperaturerfassung mit programmierbaren Warn- und Abschaltgrenzwerten
  • Erkennung und Meldung von MOSFET-Defekten
  • Angabe der echten Leistungsaufnahme mit Mittelwertbildung der dynamischen Leistungsanzeige
  • Bildung der Mittelwerte von VIN, IIN, PIN und VOUT über ein programmierbares Intervall im Bereich zwischen 0,001 und 4 Sekunden
  • Programmierbare WARN- und FEHLER-Grenzwerte mit ^SMBA-Benachrichtigung
  • Erfassung von Telemetriedaten und Gerätestatus über Black-Box-Funktion, ausgelöst über WARN- oder FEHLER-zustand
  • I²C/SMBus-Schnittstelle und PMBus-kompatible Befehlsstruktur
  • Funktionsstarke Anwendungsentwicklungssoftware
  • eTSSOP-28 -Gehäuse
Anwendungen
  • Server-Backplane-Systeme
  • Leistungsverteilungssysteme von Basisstationen
  • Festkörper-Leistungsschalter
  • Industrielle Systeme mit -24V/-48V 
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