Neues Prüfverfahren für Netzwerk-Komponenten

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R&M informiert über den Re-embedded Test für Cat 6A

Neues Prüfverfahren für Netzwerk-Komponenten
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Cat. 6A Modul von R&M
Archiv | 01.09.2010 | Neben der Hochleistungs-Kupferverkabelung Class EA / Cat 6A ist ein neues Prüfverfahren für entsprechende Netzwerk-Komponenten auf den Markt gekommen: der Re-embedded Test.

Auf die Bedeutung dieses Prüfverfahrens für die Betriebssicherheit von Datennetzen weist der Schweizer Verkabelungsspezialist R&M im aktuellen White Paper "Re-embedded- ein neues Testverfahren nicht nur für Cat 6A Komponenten" hin.

Die Re-embedded-Methode ermöglicht eine präzisere und schnellere Prüfung  der Signalübertragung in RJ45-Steckverbindungen als der bisher in der Branche verwendete De-embedded-Test. Das neue Prüfverfahren ist in der Norm IEC 60512-27-100 beschrieben. Hersteller wie R&M führen diese Tests regelmässig insbesondere bei Neuentwicklungen wie Cat 6A durch, um nachzuweisen, dass Stecker und Anschlussmodule die Signale einwandfrei übertragen. Unter anderem wird dabei geprüft, wie sich Störfaktoren wie das so genannte Nebensprechen auf die Signalübertragung auswirken.

Der Test soll ausserdem zeigen, dass die Produkte eines Herstellers auch dann die erwartete Leistung bringen, wenn sie mit Produkten anderer Hersteller kombiniert werden. Bisher musste man dazu aufwendige Testreihen durchführen und jedes Anschlussmodul mit jeweils zwölf einzelnen Teststeckern prüfen. Bei den Hochfrequenz-Anwendungen, um die es bei Cat 6A geht, war der Testaufbau fehlerträchtig. Beim neuen Re-embedded Test ermittelt man die Ergebnisse rein rechnerisch anhand von 14 simulierten Steckern. Messungen erfolgen nun unmittelbar am starren Testkopf eines Netzwerkanalysators, so dass Störungen ausgeschlossen werden können, die z.B. von beweglichen Kabeln herrühren. Insgesamt führt die Re-embedded Methode zu einer höheren Messqualität und zu präziseren Aussagen über das Schwankungs- und Grenzwertverhalten eines Steckers bzw. Anschlussmoduls.

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Testaufbau mit Referenz-Stecker für das Re-embedded Prüfverfahren.
R&M warnt jedoch davor, Ergebnisse aus einem Re-embedded-Test als alleinigen Qualitätsnachweis zu betrachten. „Das Re-embedded Modell ist eine hervorragende Testmethode. Aber entscheidend ist, dass die Komponenten strikt die Spezifikationen der einschlägigen Normen wie ISO 11801 und IEC 60603-7-41/51 erfüllen“, sagt Dominik Schweizer vom R&M Engineering Test Lab in Wetzikon.

Der Verkabelungsspezialist R&M prüft seine eigenen Produkte nach weit strengeren Massstäben als die Standardisierungsgremien empfehlen. R&M bezieht sich jedoch auf das Re-embedded-Modell. Ausserdem prüft R&M auch ältere Komponentengenerationen wie Cat. 5e und Cat. 6 nach den neuen Verfahren, um sie bei Bedarf verbessern und die volle Rückwärtskompatibilität der Anschlusstechnik garantieren zu können. „Es ist unter dem Gesichtspunkt der Standardisierung und im Hinblick auf einheitliche, physikalisch korrekte Angaben sinnvoll, das Re-embedded-Verfahren bei allen Komponentengenerationen anzuwenden“, so Dominik Schweizer.

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