Motorantrieb und Framegrabber mit NI-LabVIEW

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National Instruments stellt neue Bildverarbeitungs- und Motorsteuerungshardware mit NI-RIO-Technologie vor

Motorantrieb und Framegrabber mit NI-LabVIEW
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FPGA-Technologie unterstützen Anwender bei der Erstellung von benutzerdefinierten Überwachungs- und Maschinensteuerungs-Lösungen.
Archiv | 25.01.2012 | National Instruments stellt zwei neue Produkte für die rekonfigurierbare I/O-Technologie (RIO) vor: einen rekonfigurierbaren Camera-Link-Framegrabber für anspruchsvolle Embedded-Bildverarbeitungsanwendungen und ein Motorsteuerungsmodul für die NI-CompactRIO-Plattform.

Beim Framegrabber NI PCIe-1473R handelt es sich um eine PC-basierte Embedded-Bildverarbeitungskarte, die die FPGA-Technologie (Field-Programmable Gate Array) mit einer Camera-Link-Schnittstelle kombiniert, so dass leistungsstarke Embedded-Bildgebungs- und -Überwachungsanwendungen erstellt werden können. Mit dem Modul NI 9502 der C-Serie können bürstenlose Servomotoren, inklusive der sechs neuen Motoroptionen von NI, direkt mit dem rekonfigurierbaren CompactRIO-System angetrieben werden. Dadurch lassen sich die Anforderungen anspruchsvoller Motorsteuerungsanwendungen leicht erfüllen.

Der Framegrabber PCIe-1437R eignet sich besonders für anspruchsvolle Überwachungs- und Bildgebungsanwendungen, für die Bildvorverarbeitung und Hochgeschwindigkeitssteuerung erforderlich sind, wie medizinische Bildgebung, Flächen- und Oberflächenprüfung sowie Hochgeschwindigkeitsprüfung und -sortierung. Ingenieure und Wissenschaftler können den integrierten FPGA des neuen Framegrabbers mit dem NI LabVIEW FPGA Module programmieren, um eine benutzerdefinierbare Bildverarbeitung und Analyse in Echtzeit beinahe ohne CPU-Eingriff durchzuführen. Der Framegrabber vereint den integrierten FPGA mit einem Camera-Link-Bus, der eine Bandbreite von 850 MB/s bietet und damit eine Vielzahl an Camera-Link-Konfigurationen von bis zu 10 Taps und 80 bit unterstützt. Die NI-PCIe-1473R-Karte verfügt zudem über eine Unterstützung für Power over Camera Link (PoCL), um Kameras direkt mit Strom zu versorgen. Zusätzliche Kabel oder eine externe Stromversorgung sind nicht erforderlich. Dank dieser Funktionen ist der Framegrabber eine Standardlösung, mit der Anwender leistungsstarke Bildgebungsanwendungen erstellen können, ohne zu viel Zeit und Geld in die Entwicklung eines benutzerdefinierten Designs zu investieren.

Durch die Erweiterung der CompactRIO-Plattform um das Motorantriebsmodul NI 9502 können Anwender nun Schrittmotoren und bürstenlose oder bürstenbehaftete Servomotoren direkt mit Modulen der NI-C-Serie betreiben, um eine kompakte und benutzerdefinierbare Lösung für die Integration von Motorsteuerung in anspruchsvolle Steuer-, Regel-, Überwachungs- und Testsysteme bereitzustellen. Das NI 9502 bietet kontinuierlich bis zu 4 A Strom, 8 A Spitzenstrom und mehrere Umschaltmodi. NI ergänzt das Modul außerdem um sechs dreiphasige bürstenlose Motoren, die für ein Höchstmaß an Leistung und eine direkte Anbindung an das NI 9502 ausgelegt sind. Mit diesen und weiteren Funktionen unterstützt das NI 9502 das Implementieren proprietärer benutzerdefinierter Motorsteuerungsalgorithmen auf FPGA-Basis, wodurch keine benutzerdefinierbare Firmware eines anderen Antriebeherstellers mehr benötigt wird.

„Mit überlegenen I/O- und Motorsteuerungsfunktionen sowie der Flexibilität und Zuverlässigkeit des integrierten FPGAs half uns das neue NI-CompactRIO-System dabei, ein leistungsstarkes Embedded-Überwachungs- und -Steuerungssystem zu erstellen, das unseren hohen Anforderungen entspricht“, erklärte Pascal Wattellier, Automation Products Coordinator bei Serimax, einem international tätigen Unternehmen für Schweißtechnik. „Das CompactRIO-System war die einzige handelsüblich erhältliche Lösung, mit der wir Motorsteuerung, I/O-Messungen und HMI-Funktionalität in einem System bündeln konnten.“

Als integraler Bestandteil des NI-Konzepts des Graphical System Design verbindet die NI-RIO-Technologie die Entwicklungsumgebung NI LabVIEW mit handelsüblicher Standardhardware, um die Entwicklung von leistungsstarken Steuer-, Regel-, Überwachungs- und Testsystemen zu vereinfachen und gleichzeitig die Markteinführungszeit zu verkürzen. Die NI-RIO-Hardware, zu der die Plattformen CompactRIO und NI Single-Board RIO, Geräte der R-Serie sowie PXI-basierte NI-FlexRIO-Module zählen, verfügt über eine Architektur mit leistungsstarken Fließkommaprozessoren, rekonfigurierbaren FPGAs und modularen I/O. Alle NI-RIO-Hardwarekomponenten werden mit LabVIEW programmiert, damit Anwender schnell benutzerdefinierte Timing-, Signalverarbeitungs-, Steuer- und Regelfunktionen für I/O erstellen können, ohne über Kenntnisse in maschinennahen Hardwarebeschreibungssprachen oder dem Design auf Hardwareebene verfügen zu müssen.

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