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Modulare SPS mit integrierten Standardfunktionen
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Europäische Markteinführung- Die MELSEC L-Serie von Mitsubishi Electric
Archiv | 23.01.2012 | Neue kompakte Modular- SPS von Mitsubishi Electric kommt ohne Baugruppenträger aus und überzeugt mit integrierten Standardfunktionen.
Die neue, baugruppenträgerlose, modulare SPS von Mitsubishi Electric mit
vielen standardmässig integrierten Features schliesst die Lücke
zwischen der Kompakt-SPS MELSEC FX und der auf der iQ-Platform
basierenden modularen Hochleistungssteuerung zur Prozessautomatisierung,
dem Process Automation Controller (PAC). Die neue MELSEC
L-Serien-Steuerung überzeugt mit der Leistungsfähigkeit einer QnUDE
Ethernet-embedded Universal Q CPU (Central Processing Unit), bei
gleichzeitig kompaktem Design und der einfachen Erweiterbarkeit der
FX-Reihe.
Die MELSEC L-Serie ist ideal für die Anwendung in mittelgrossen
Steuerungsapplikationen und erfüllt in Sachen Zuverlässigkeit,
nutzerfreundliche Anwendung und funktionale Flexibilität die hohen
Anforderungen an ein Mitsubishi Electric Produkt. Die kompakte Steuerung
kommt ohne Baugruppenträger und verfügt über eine hohe
Systemflexibilität. Alle Features, die Ingenieure heute als Standard
voraussetzen, sind bereits in die CPU integriert, wodurch Hardware- und
Engineering-Kosten minimiert werden. Dazu zählen 24 E/A-Schnittstellen,
ein 2-Kanal-Hochgeschwindigkeitszähler, die Möglichkeit zur
Zweiachs-Positionierung von bis zu 200 kHz, Pulse-Catch- und
Interrupt-Funktionen, integrierter Datenlogger, Ethernet- und
CC-Link-Schnittstellen (Master- oder lokale Station) sowie eine
SD/SDHC-Kartenschnittstelle für die Datenspeicherung.
Jede CPU der MELSEC L-Serie kann mit unterschiedlichen Netzteilen, einer
einfach anzuschliessenden Display-Einheit und bis zu 40
Erweiterungsmodulen für zusätzliche Funktionen konfiguriert werden.
Intelligente Module für Bewegung, Positionierung,
Hochgeschwindigkeitszähler, Datenübertragung und Netzwerkintegration
runden die Funktionalität der kompakten SPS ab. Zusätzlich zu der
integrierten Funktion zur Zweiachs-Positionierung hat Mitsubishi
Electric auf Basis von SSCNET III neue Motion-Module zur Steuerung von
vier und 16 Achsen entwickelt. Bis zu vier dieser Motion-Module lassen
sich an die CPU der MELSEC L-Serie anschliessen. Die Programmierung und
Parametrisierung der Motion-Module erfolgt mit standardisierten
Funktionsbausteinen nach PLCopen und IEC 61131.
Durch die Erweiterungsmodule erhalten Anwender eine SPS, die in
komplexen Netzwerkapplikationen eine besonders hohe Funktionalität
bietet. Mit den integrierten Features und Funktionen setzt die SPS in
ihrem Preissegment neue Massstäbe. Die eingebaute Positionierfunktion
benötigt eine Anlaufzeit von lediglich 30µs mit einer maximalen
Pulsfrequenz von 200.000 Pulsen pro Sekunde und verfügt unter anderem
über eine S-Kurven-Beschleunigung und -Verzögerung. Mit dem integrierten
Tool zur Datenerfassung ist die problemlose Sammlung von Informationen
zur Fehlerdiagnose und Leistungsbewertung möglich. Die Daten können
hierbei auf herkömmlichen SD-Karten gespeichert werden.
Durch den SD-Kartensteckplatz lassen sich CPU-Programm und -Parameter
schnell und einfach speichern. Die Netzwerkintegration und die
Konnektivität werden durch standardmässige USB-, Ethernet- und
CC-Link-Schnittstellen problemlos unterstützt. Durch den eingebauten
CC-Link-Feldbus kann die MELSEC L-Serien-SPS als einfach eingerichtete
Slave-Station an ein Netzwerk oder als Master von bis zu 64 Stationen
der über 1.000 verfügbaren CC-Link-Feldgeräte angeschlossen werden.
Die MELSEC L-Serie ist in zwei CPU-Arten erhältlich. Die Standard-CPU
ermöglicht die Steuerung von bis zu 1.024 E/A-Schnittstellen mit über
20.000 Schritten Speicher und einer Zykluszeit pro Anweisung von über
40ns. Die Hochleistungs-CPU kann bis zu 4.096 E/A-Schnittstellen
steuern. Mit 260.000 Schritten Speicher und einer Zykluszeit pro
Anweisung von 9,5ns eignet sie sich für besonders anspruchsvolle
Applikationen. Die MELSEC L-Serie ist mit der iQ Works und GX Works2
Software vollständig kompatibel und ermöglicht so den leichten Aufbau,
Konfiguration und Instandhaltung. Vor allem durch die Features von GX
Works2 lassen sich die Gesamtkosten senken, denn sie beschleunigen die
Inbetriebnahme, reduzieren Ausfallzeiten, verbessern die
Leistungsfähigkeit der Programmierung und gewährleisten eine effektive
Sicherheit.
Mit ihrer kompakten Grösse, einfachen Erweiterbarkeit, hohen
Netzwerkfähigkeit und der Vielzahl an integrierten Funktionen ist die
MELSEC L-Serie besonders geeignet für die Steuerung von Serienmaschinen
sowie als vernetzte Station in komplexen Anwendungen.

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