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Modulare Embedded-PCs der zweiten Generation
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Mehr Möglichkeiten auf der Hutschiene: CX2000 mit Multi-Core-CPU und PCI-Express
Archiv | 28.12.2011 | Mit der Baureihe CX2000 präsentiert Beckhoff die zweite Generation seiner 2002 in den Markt eingeführten Embedded-PC-Familie. Die Embedded-PCs CX2030 und CX2040 implementieren eine wesentliche Eigenschaft der neuen CX-Steuerungen: Mehrkern-Prozessoren. Damit decken diese Embedded-Steuerungen auch Leistungsbereiche ab, die bislang den Industrie-PCs vorbehalten waren. Ein weiteres wesentliches Merkmal der neuen Embedded-PC-Serie ist der interne, auf PCI-Express basierende Erweiterungsbus mit dem die Systemschnittstellen mit der vollen Bandbreite von einer PCI-Express-Lane angebunden sind.
Bei den CX2000-Geräten ticken Intel®-Prozessoren der zweiten Generation aus der 32-nm-Baureihe („Sandy Bridge“). Es stehen auch stromsparende Celeron®-Typen zur Verfügung, die den lüfterlosen Betrieb ermöglichen. Das Betriebssystem profitiert vom schnellen, integrierten Grafikkern sowie schnellerem DDR3-Speicher. Vorgestellt werden drei Geräte der neuen CX2000-Baureihe:
1. CX2020 | 2nd Generation Intel® Celeron® @1,4 GHz, single-core 2. CX2030 | 2nd Generation Intel® Core™ i7 @1,5 GHz, dual-core 3. CX2040 | 2nd Generation Intel® Core™ i7 @2,1 GHz, quad-core
Wie bei den Embedded-PCs der ersten Generation bestehen die neuen CX2000-Geräte aus einzelnen Komponenten, die der Anwender separat bestellen und im Feld durch einfaches Zusammenstecken montieren kann. Das Gehäusekonzept kombiniert einen metallischen Grundkörper mit Fronten aus abschirmendem Spezialkunststoff.
Das CPU-Grundmodul der neuen CX-Baureihe hat stets einen DVI-Port, vier USB- und zwei Ethernet-Ports. Ein ab Werk belegbarer interner Slot, kann als „Magic Interface“ eine erstaunliche Vielfalt an Schnittstellentypen optional ausführen: Hier sind sowohl Feldbusmaster- und -slaveausführungen, z. B. für EtherCAT (Slave), PROFINET, Ethernet/IP, PROFIBUS, CANopen, DeviceNet, als auch serielle Schnittstellen (RS232/RS422/RS485) möglich.
Die Modularität der CX2000-Geräte auf der linken Seite der CPU beruht auf PCI-Express als Bussystem und bietet eine Bandbreite von 5 GT/s pro PCIe-TX/RX-Kanal. Das ermöglicht den Anschluss vielfältiger Schnittstellen; z. B. lassen sich bis zu vier Module mit jeweils zwei unabhängigen Ethernet-1-GBit-Ports anschließen. Oder bis zu acht serielle Schnittstellen, die jeweils paarweise als RS232 oder RS422/RS485 ausgeführt sind. Auch die Anzahl möglicher USB-Schnittstellen lässt sich vervielfachen: Pro Modul können vier High-Speed (480 MB/s)-USB-2.0-Schnittstellen angeschlossen werden.
Der Embedded-PC vereinigt standardisierte PC-Technik mit spezifischen Eigenschaften zu einer industriellen Steuerung. Auf der Hardwareseite bieten die Geräte der CX2000-Baureihe die volle Unterstützung der Beckhoff Busklemmen und EtherCAT-Klemmen. Neu ist die automatische Erkennung des jeweiligen I/O-Systems im Netzteilmodul. Auf der Softwareseite bleibt auch die neue CX-Generation bei der ausschließlichen Unterstützung von Microsoft-Betriebssystemen, in Form von Windows Embedded Standard 7 oder je nach Verfügbarkeit Windows 8.

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